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Senioren-Marketing: 7 goldene Regeln für Erfolg mit der Zielgruppe Senioren

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Von dgx,

Sie sind konsumfreudig und verfügen über enorme Kaufkraft: Senioren sind eine wichtige, doch von vielen Unternehmen vernachlässigte Zielgruppe. Wie Sie diese Klientel gezielt für sich gewinnen, verrät Ihnen unser Experte Alexander Wild.

Ich mache mir lieber ein schönes Leben, statt immer nur zu sparen. So charakterisiert nach einer Untersuchung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Nürnberg knapp die Hälfte der über 50-Jährigen ihr Konsumverhalten.

Zur Zeit sind in Deutschland 28 Millionen Menschen 50 Jahre und älter. Sie bilden die am stärksten wachsende Gruppe der Bevölkerung. Eine Traumzielgruppe: Die „Generation 50 plus“ hat ein höheres frei verfügbares Einkommen als alle Jüngeren. Im Jahr 2010 werden sie den Versandhandel prägen. Laut GfK beurteilt schon heute ein Drittel der 50- bis 79-Jährigen auch Online-Shopping positiv.

Wie erreicht man diese dankbare, jedoch auch schwierige und anspruchsvolle Zielgruppe? Die „Sieben Goldenen Regeln für seniorengerechtes Marketing“ lassen sich auf die klassischen Disziplinen Werbung und Direktmarketing ebenso anwenden wie auf die immer wichtigere Ansprache via Internet.

7 goldene Regeln für Erfolg mit der Zielgruppe Senioren hier kostenlos herunterladen Die 7 goldenen Regeln für mehr Erfolg mit der Zielgruppe Senioren können Sie sich auch als PDF kostenlos herunterladen

Senioren-Marketing: 7 goldene Regeln für Ihren Erfolg

1. Akzeptieren Sie: keine schrille Werbung

Für junge Menschen ist Werbung Kult - Älteren erscheint sie oft nutzlos und teuer. Vermeiden Sie in Ihren Publikationen, Ihrem Internet- Auftritt, Ihren Anzeigen die aggressive Verkaufe roter Schrift, kreischender Schlagworte und idealisierter Menschen.

Vertrauen schaffen Sie über Fakten und eine persönliche Ansprache. Setzen Sie auch auf Public Relations: Redaktionelle Berichterstattung genießt gerade bei älteren Mernschen hohe Glaubwürdigkeit.

2. Wählen Sie die richtigen Sympathieträger

„Alterslose“ Models sprechen 50-wie 70-Jährige an. Graue Haare sind sympathisch - wenn das Gesicht jugendlich strahlt. Dekorieren Sie Formschalen-Mieder-Badeanzüge keinesfalls um ein 20-jähriges „Magermodel“.

3. Setzen Sie auf das „Hier und Heute“

Die „jungen Alten“ interessieren sich für Mode, Reisen, Gesundheit (nicht: Krankheit!), Sport, Sex ... Doch wenn die verbleibende Zeit spürbar schwindet, konzentriert sich ihr Leben auf die Gegenwart: Der Nutzen etwa Ihres medizinischen Produkts muss morgen wichtig sein, nicht in fünf Jahren. Bieten Sie Lösungen für aktuelle Probleme an (auch wenn Sie Ihre Kunden nicht auf ihr Alter ansprechen wollen).

4. Sprechen Sie Klartext

Mit dem Werbetexter um die Ecke zu denken, fasziniert Konsumenten in den Zwanzigern und Dreißigern. Ältere Menschen erwarten, dass Sie sofort auf den Punkt kommen - ohne Fachjargon und Technikwahn. So, dass sie weder Fremd- noch Englischwörterbuch benötigen. Fassen Sie sich kurz, beschreiben Sie Ihr Thema klar, deutsch und deutlich. Das gilt auch für die Beschilderung in Geschäften.

5. Gestalten Sie augen- und lesefreundlich

Die Fähigkeiten der Augen ändern sich im Alter, die Lesegewohnheiten nicht: Wählen Sie immer große Schrifttypen und starke Kontraste ohne blendende Farben. Gestalten Sie alle Ihre Publikationen und Medien übersichtlich. Verzichten Sie auf blinkende Spielereien auf Ihren Internet-Seiten. Übrigens: Seniorengerechtes Design ist lesefreundlich für alle Altersgruppen.

6. Bieten Sie Service

Wenn das Laufen und Tragen schwerer fallen und wenn das Vertrauen in neue Technik fehlt, wird Service wichtiger: Bieten Sie Liefer- oder Reparaturservices für Ihre Produkte an und eine kompetente Hotline, über die Ihr Unternehmen bei Fragen zu erreichen ist. Zum Service gehört auch das Angebot der Zahlung auf Rechnung. Die Zahlung per Kreditkarte ist vielen Senioren suspekt, das zeigte eine aktuelle Studie der Feierabend AG.

7. Und vergessen Sie nie:

„Alt sind immer die, die zehn Jahre älter sind als man selbst.“ Sprechen Sie Ältere nie als „Senior“ an. Aber zeigen Sie Respekt vor ihrer Lebensleistung und bestätigen Sie sie in ihrer Lebenserfahrung und ihrem Wissen. Akzeptieren Sie den Anspruch, ein Leben in Wohlstand „verdient“ zu haben.

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