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eCommerce Software - So finden Sie die passende Lösung (Teil 2)

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Liebe Leserin, lieber Leser,

Im ersten Einführungsteil zum Thema eCommerce Softwarelösungen haben wir Standardsoftware sowie die Eigenentwicklung mit deren Vor- und Nachteilen beleuchtet.

 

Im vorliegenden zweiten Teil möchten wir zwei weitere, grundsätzliche Ansätze zum Betrieb eines Online-Shops vorstellen:

Open-Source-Software

Neben der klassischen Kaufsoftware ist die Open-Source-Software inzwischen einer der am stärksten verbreiteten Ansätze – gerade im Bereich eCommerce. Dabei wird Open-Source fälschlicherweise sehr häufig mit kostenlos bzw. „fast geschenkt“ verwechselt.

Richtig ist zwar, dass diese Softwarelösungen lizenzkostenfrei angeboten werden. Dies bedeutet aber nicht, dass die Software keine Kosten verursacht.

Die Kosten entstehen in diesem Fall durch die kundenindividuelle Anpassung sowie fu¨r Wartung, Support und laufenden Betrieb. Grundsätzlich handelt es sich bei Open-Source Projekten um eine „Zwitterlösung“ zwischen Kaufsoftware und individueller Programmierung.

D.h. in aller Regel besteht bereits eine umfangreiche Basis mit entsprechenden Funktionalitäten, die jedoch – durch die Offenlegung des Quellcodes – jederzeit erweitert und an die individuellen Kundenbedu¨rfnisse angepasst werden kann. Dabei wird der Support sehr häufig auch durch die Entwickler bzw. die Entwicklergemeinde angeboten.

Ein großer Vorteil von Open-Source-Software liegt dabei in der meist enormen Entwicklergemeinde und der damit verbundenen Power.

Beim Einsatz von Open-Source-Lösungen sollte man jedoch auch immer die zugrunde liegenden Lizenzbedingungen beachten.

Häufig kommt hier die sog. GPL-Lizenz zum Einsatz, die vereinfacht gesagt folgendes Agreement beinhaltet: Die zugrunde liegende Software kann kostenfrei genutzt werden. Erweiterungen und Anpassungen mu¨ssen im Gegenzug aber auch wieder der Community bzw. der Allgemeinheit zur Verfu¨gung gestellt werden.

D.h. wer hier ganz individuelle Anpassungen benötigt, bei denen er auch nicht bereit ist die Entwicklung ggf. mit anderen zu teilen, der sollte u¨ber den Einsatz von Open-Source-Software nochmals nachdenken.

Vorteile:

  • Keine Lizenzkosten
  • Riesige, teils sehr engagierte Entwicklergemeinde
  • Umfangreiche Supportmöglichkeiten
  • Umfangreiche Anpassungen möglich

Nachteile:

  • Keine Garantieleistungen
  • Mitunter eingeschränkte Update- bzw. Upgrademöglichkeiten
  • Teils fehlende Dokumentation
  • Zum Teil keine „Exklusivität“

Software-on-demand - Mietsoftware

Ein neuer Ansatz im Bereich Softwarevertrieb bzw. Softwareeinsatz hört auf den schönen Namen SaaS.

Dabei steht das Ku¨rzel fu¨r „Software as a Service“ und bedeutet nichts anderes als die Miete von standardisierten Softwarelösungen inkl. aller notwendigen Services wie Hosting, laufende Aktualisierung sowie verschiedene Zusatzleistungen wie Web-Analytics, Schnittstellen etc.

SaaS wird eine relativ rosige Zukunft vorausgesagt. Gemäß einer Studie werden im Jahre 2013 ca. 40% der Onlinehändler komplett auf SaaS-Lösungen setzen, 90% werden zumindest bestimmte Services auf Mietbasis nutzen.

Vor dem Einsatz von SaaS-Lösungen sollten man die nachfolgenden Vor- und Nachteile jedoch gründlich abwiegen:

Vorteile:

  • Zum Teil recht günstige (monatliche) Einstiegskosten
  • Schnelle Implementierung
  • Getestete Komponenten
  • Leistungsfähige und sichere Infrastruktur

Nachteile:

  • Hohe Abhängigkeit vom Anbieter
  • Eingeschränkte Kontrollmöglichkeiten
  • Verminderte Anpassungsmöglichkeiten
  • Daten liegen extern

Fazit

Eine allgemeingu¨ltige Aussage fu¨r die Wahl des richtigen Softwareansatzes lässt sich kaum treffen, da dies von einer Vielzahl an unterschiedlichen Parametern und individuellen Besonderheiten abhängt.

Grundsätzlich gilt: Je individueller und kompromissloser die Implementierung erfolgen soll, desto näher ru¨ckt man in den Bereich der Individualprogrammierung.

Hier sollte hinter die Bereiche Implementierungszeit und -kosten jedoch von Anfang an ein großes Fragezeichen gesetzt werden, da diese im Vorfeld mitunter nur sehr schwer valide beziffert werden können!

Open-Source-Lösungen versprechen zwar einen sehr interessanten Ansatz, sind jedoch nicht fu¨r alles und jeden geeignet. Vor allem sollte man hier die Vorstellung „Open-Source = Gratis“ sehr schnell u¨ber Bord werfen, um in der Folge keine bösen Überraschungen zu erleben.

Der Ansatz verbindet jedoch die Vorteile von Standardsoftware mit der Flexibilität der Individualprogrammierung. Die Lizenzproblematik sollte hier zudem immer beru¨cksichtigt werden.

SaaS-Lösungen eignen sich dann besonders gut, wenn man zum einen kompromissbereit ist, was bestimmte Funktionalitäten und die Integration anbelangt, die Abhängigkeit von einem Lösungsanbieter nicht scheut und laufende (Miet-)Kosten einkalkulieren kann.

Dies war der 2. Teil meiner 3-teiligen Serie, welche Ihnen die Unterstützung bietet, die Sie bei der Auswahl des richtigen Shop-Systems benötigen!

Bleiben Sie dran!

Freundliche Grüße

Ihr



Joseph Willkommer

PS: Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, schreiben Sie doch einfach eine Mail an willkommer@komma-net.de!

 

 

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