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Gefunden werden bei Google: Sichtbarkeit Ihres Onlineshop!

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Teil 7: Onlineshops – so findet man Sie richtig!

Liebe Leserin, lieber Leser,

 

was nützt der tollste Onlineshop, wenn ihn niemand kennt? Machen Sie sich also schon sehr frühzeitig Gedanken darum, wie Sie ihren Shop bekannt machen können.

 

 

Um ihn im Internet bekannt zu machen, bedient man sich u. a. der so genannten „Suchmaschinen“. Das sind die mehr oder weniger bekannten Verzeichnisse, in denen Webseiten aufgenommen und gelistet werden. Die bekannteste und nicht unbedingt die beste Suchmaschine (kurz: SuMa) ist „Google“.

Daneben gibt es noch reine Shoplisten, die aber inzwischen an einer Hand abgezählt werden können. Deren Bedeutung tendierte in den letzten Jahren gegen Null. Viel mehr Bedeutung haben die „Preissuchmaschinen“, also reine Artikelverzeichnisse. Deren Leistung ist aber durchweg nur gegen Gebühren zu bekommen.

Wie kommt man in diese Verzeichnisse?

Bei Google und Konsorten können Sie Ihre Seiten manuell anmelden. Es genügt in der Regel, auf der Anmeldeseite den URL (die Webadresse) seiner Seite einzutragen. Die SuMas haben eine Software, die dann die Seite durchsucht und indexiert.

Die Preisverzeichnisse benötigen hingegen Artikellisten mit verschiedenen Angaben. Diese müssen Sie selbst zusammenstellen und dort hochladen. Die eine oder andere Shopsoftware bietet auch einen automatisierten Datentransfer an.

Die Shopsoftware muss die SuMa „bedienen“ können!

Wenn Google, Yahoo und andere ihren Suchroboter zu Ihrem Shop senden, sollte dieser auf deren Besuch gut vorbereitet sein. An die Programmierung Ihrer Shopsoftware werden also gewisse Anforderungen gestellt, die gewährleisten, dass die SuMas die Inhalte gut durchsuchen können und ohne Probleme fündig werden.

„Fündig werden“ bedeutet in diesem Fall aber unbedingt, dass die richtigen, also für Sie und die Kunden wesentlichen Inhalte in der Suchmaschine landen.

Die sog. „Metatags“ sind nicht alles, aber dennoch wichtig.

Ordentliche Webseiten haben im nicht sichtbaren Teil jeder Seite - in der Programmierung bzw. im sog. Quellcode - einen Bereich, in dem administrative Inhalte stehen. Dort befinden sich auch so genannte Metatags. Das sind spezielle Anweisungen für Suchmaschinen. In den Metatags finden sich Angaben wie Schlüsselwörter und eine Kurzbeschreibung der Seite.

Die Schlüsselwörter oder Schlagwörter sind die wichtigsten Begriffe, mit denen Ihr Angebot beschrieben wird bzw. noch wichtiger, mit denen Kunden üblicherweise Ihre Waren im Netz suchen. So ist es generell besser, auf den ganzen Fachjargon zu verzichten und die Begriffe einzutragen, die Ihre Kunden auch tatsächlich benutzen.

Doch legen Sie jetzt um Gottes Willen keine ellenlange Liste mit Schlagwörtern an. Hier gehören bestenfalls 15 bis 25 der wichtigsten Begriffe in der Reihenfolge der Wichtigkeit hin. Mehr akzeptieren die meisten Suchmaschinen eh nicht. Die Kurzbeschreibung ist idealerweise zwischen 120 und 180 Zeichen lang.

Jede Seite muss den richtigen Titel haben!

Innerhalb der bereits erwähnten Programmierung gibt es einen weiteren Eintrag, den Seitentitel. Dieser soll nicht im gesamten Shop gleich sein, sondern jeweils den Inhalt der einzelnen Seite klar benennen. Bei Artikelseiten ist es sinnvoll, den Artikelnamen als Titel zu nutzen.

Ihre Shopsoftware muss in der Lage sein, die bis hierhin beschriebenen Daten bereit zu stellen. Andernfalls lassen Sie die Finger davon und suchen eine bessere.

Um optimale Indexierung zu erreichen, kommt es aber auch auf die Programmierung des sichtbaren Teils der Shopsoftware an. Besteht diese aus sehr vielen HTML-Anweisungen im Quellcode wie <table>, <tr> und <td>, ist sie nur zweite Wahl. Diese Tabellenprogrammierung ist völlig veraltet und wird von Suchmaschinen nicht gerne genommen. Zudem versperrt sie z. B. sehbehinderten Menschen den Zugang zu Ihrem Shop völlig, weil deren Spezialsoftware zum Internetsurfen mit dieser Art der Programmierung nicht umgehen kann.

Sie können die Programmierung jeder Internetseite darauf hin selbst prüfen, indem Sie sich den Seitenquelltext anzeigen lassen und nach oben genannten HTML-Anweisungen suchen.

Suchmaschinen lieben gute Inhalte!

Um in den Trefferlisten möglichst weit nach vorne zu kommen, sollten Sie die richtigen Inhalte anbieten. Auch Artikelbeschreibungen können in den Index aufgenommen werden. Beschreiben Sie Ihre Artikel so, dass jeder Suchende auch schon mit den Textfragmenten, die in den Trefferlisten sichtbar sind, etwas anfangen kann. Lassen Sie also unnötigen Verkäuferblabla weg und streuen in die Beschreibung Begriffe ein, nach denen auch gesucht wird.

Aber Vorsicht! Es muss nach wie vor eine gut lesbare und verständliche Artikelbeschreibung sein und keine zweite Aufzählung von Schlagwörtern.

Ideal ist es natürlich, auf zusätzlichen Infoseiten im redaktionellen Bereich weitere, in die Tiefe gehende Produktinformationen anzubieten. Hier haben Sie die besten Möglichkeiten, die wichtigen Suchbegriffe in guten Text zu fassen. Das schätzen nicht nur Ihre Besucher, sondern auch die SuMas.

Manche gute Software erlaubt es sogar, die Metatags, Kurzbeschreibung und Seitentitel für jede Seite und jedes Produkt in Ihrem Shop individuell einzutragen. Das ist natürlich der Idealfall.

Ich empfehle meinen Kunden stets, sich schon vor der Auswahl der Shopsoftware ein Konzept für die vorstehend beschriebenen Punkte zu erstellen und die Anforderungen mit in das Pflichtenheft für die Auswahl der richtigen Shopsoftware aufzunehmen. Wenn ich an einem solchen Entscheidungsprozess beteiligt bin, scheidet jede Software aus, die auch nur einen dieser Punkte nicht erfüllt.

Gefunden werden ist das Wichtigste im Web!

Das Web ist keine Einkaufsstraße, die man entlang schlendern kann, um ein Schaufenster nach dem anderen zu sehen. Hier funktioniert das Einkaufen stellenweise anders als in der Fußgängerzone, in der man zwangsläufig von Laden zu Laden gehen muss.

Im Web muss man erst einmal nach dem suchen, für das man sich interessiert und bekommt dann eine Liste von Läden, die den Artikel im Sortiment führen. Und genau hier liegt die Herausforderung.

Achten Sie darauf, dass die beschriebenen Grundanforderungen sauber umgesetzt werden können!

In der nächsten Ausgabevertiefen wir die Sache noch etwas und exerzieren auch ein praktisches Beispiel durch,  um Ihnen die doch recht schwierige und komplexe Materie verständlich zu machen.

 

Herzliche Grüße,

 

Arthur W. Borens

E-Business Competence

borens.de

 

 

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