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Gründung mit einem Online-Shop – aber richtig! (Teil 6 der Serie)

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Teil 6: Gründung mit einem Internetshop – aber richtig!

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

einen Shop mit gut dargestellten Artikeln zu haben, ist die eine Sache. Seinen Kunden zusätzlichen Nutzwert zu bieten und sie damit enger an den eigenen Shop zu binden, eine andere.

 

 

„Die Konkurrenz schläft nicht!“, ist nicht nur eine alte Kaufmannsweisheit, sondern eine der wichtigsten Regeln, die Sie als Onlinehändler beherzigen müssen. Der Onlinekunde ist nämlich mit wenigen Mausklicks schon im Shop eines Mitbewerbers.

Der niedrige Preis ist nicht alles!

Manche Kunden suchen gleich über Preissuchverzeichnisse. Das bedeutet aber nicht, dass man in allen bekannten Preisverzeichnissen vertreten sein muss. Kunden sind sehr oft „Wiederholungstäter“. Also gilt es, sie für den eigenen Shop dauerhaft zu gewinnen.

Zwar kaufen viele Kunden gerne über den Preis, doch mögen sie es auch, wenn der Shop darüber hinaus einen zusätzlichen Nutzwert bietet.

Das fängt bei einer gehaltvollen, redaktionell gut aufbereiteten Artikelbeschreibung an, die nicht nur alle wesentlichen Daten und Fakten enthält, sondern beim Lesen auch Lust auf den Artikel macht.

Je nach Warensortiment bieten sich dem Onlinehändler noch viele Möglichkeiten, echten Mehrwert anzubieten. Dazu benötigt man allerdings einen Shop mit einem so genannten „Content Management System“, kurz CMS. Das CMS ist nichts anderes, als die Möglichkeit, redaktionelle Inhalte in den Shop zu stellen und zu verwalten.

Bei „Stand-Alone-Shops“, also reinen „Verkaufsstellen“ wie z. B. osCommerce, XT:Commerce und ihren Ablegern, fehlt dieses CMS und man muss zu Tricks greifen. So kann man z. B. separate Infoseiten erstellen und diese mit Artikeln oder Warengruppen verlinken. Das ist allerdings relativ mühsam und umständlich in der Verwaltung. Zudem merkt der Kunde oft, dass er zwischen zwei getrennten Webseiten hin und her springen muss. Viele Kunden empfinden das als störend.

Die ideale Lösung ist ein integriertes System.

Ein integriertes System kann entweder ein Shop mit eigenem CMS-Bereich sein oder ein CMS mit einem modular eingebundenen Shopsystem. Letztere sind oft komplexer und mächtiger in der Funktion. Ein Vertreter dieser Gattung ist das CMS „Joomla!“, für das es mehrere Shopmodule gibt.

Da diese durchweg, wie die meisten „freien“ Pakete, für den internationalen oder gar nur den nordamerikanischen Wirtschaftsraum ausgelegt sind, muss man allerdings genau prüfen, ob man die Software gefahrlos in Europa verwenden kann. Viele dieser Programme sind schon funktionell nicht geeignet, in der EU eingesetzt zu werden!

Die richtigen Inhalte bieten echten Mehrwert!

Wenn Sie z. B. Bekleidung verkaufen, gehören in den Infobereich Dinge wie Maßtabellen, Anleitungen zum Maßnehmen, Pflegehinweise und Informationen über die Eigenschaften von Stoffen. Verkaufen Sie Bio-Lebensmittel, mag es der Kunde, wenn er ausführlich über deren Herstellung und Herkunft informiert wird. Das eine oder andere Rezept macht sich auch gut.

Beschreiben Sie  Ihrem Kunden, was er mit dem Artikel anfangen kann. Zeigen Sie Bilder, wie der Artikel angewendet wird.

Wenn Sie z. B. hochwertige Bürostühle verkaufen, die Rückenschmerzen lindern können, ist es sinnvoll, umfangreiche Informationen über das Problem „Rückenschmerzen“ und wie man sie lindern oder gar vermeiden kann, anzubieten. Dazu gehören dann auch medizinische Hintergrundinformationen über die Entstehung von Rückenschmerzen ebenso, wie Möglichkeiten der Vorbeugung.

Im Internet müssen stärkere Mittel zur Kundenansprache eingesetzt werden.

Manche Hersteller bieten Produktvideos an. Leider beschränken sich die meisten davon auf die reine Produktwerbung. Deren Marketingleute haben es nicht immer verstanden, dass die emotionale Ansprache des Kunden alleine nicht ausreicht.

Dennoch sind diese Videos ideal, um Informationen zum Kunden zu transportieren. Noch besser sind natürlich Videos, in denen dem Kunden die Anwendung eines Artikels erklärt wird. Der Bürostuhlverkäufer zeigt also, wie der Stuhl individuell eingestellt wird und wie man sich darauf wohlfühlen kann.

Neutrale Informationen schaffen Vertrauen.

Was Sie selbst Ihren Kunden erzählen, ist die eine Sache. Was Dritte sagen, eine ganz andere. Kunden schätzen Drittmeinungen sehr und vertrauen diesen gerne. So ist es heute schon quasi Standard, Kundenmeinungen zu Produkten oder dem Shop insgesamt zu sammeln und zu veröffentlichen.

Was man früher als „Bewertungen“ nur bei ebay und Konsorten kannte, ist mittlerweile ein wichtiger Markt für Dienstleister geworden. So bieten Firmen wie ekomi und Trusted Shops komplette Plattformen zum Sammeln von Kundenmeinungen an, die man recht einfach in den eigenen Shop integrieren kann. Sie werden heute auch kaum einen ordentlichen Shop antreffen, der keine Kundenmeinungen und Bewertungen publiziert.

Überlegen Sie, was Sie Ihrem Kunden bieten können!

Natürlich sind die Anforderungen in jeder Branche etwas anders. Sie kennen Ihre Produkte und wissen, was man Kunden darüber sagen kann. Ermitteln Sie also genau, welche Informationen auf jeden Fall erwartet werden und welche Sie Ihren Kunden darüber hinaus noch anbieten können.

Strukturieren Sie alles logisch und übersichtlich. Vermeiden Sie aber unbedingt an dieser Stelle Werbe-Blahblah und Superlative. Bieten sie fachlich fundierte, sachliche Informationen an.

 

 
 

7 goldene Regeln für den Erfolg mit Infoseiten

1. Zeigen Sie den Besuchern Ihres Shops schon auf der Startseite unübersehbar den Weg zu diesen Informationen.

2. Verlinken Sie Ihre Artikel mit dem Informationsbereich und umgekehrt.

3. Halten Sie den Infobereich stets aktuell. Auch Suchmaschinen lieben aktuelle Inhalte.

4. Bieten Sie öfter Neuigkeiten an, ggf. sogar in einem Blog. Aber Vorsicht! Schreiben Sie dort nur wirklich interessante Informationen hinein und machen keine Plauderstube daraus.

5. Ein Kundenforum kann auch interessant und hilfreich sein. Aber es muss permanent beobachtet gepflegt werden.  Wenn Sie die Zeit dafür nicht haben, lassen Sie lieber die Finger davon.

6. Beobachten Sie in den wichtigen Suchmaschinen, wie die Inhalte Ihrer Infoseiten indexiert werden. Oft sind es nur kleine Änderungen am Text, die wesentlichen Einfluss auf die Platzierung haben.

7. Holen Sie von Ihren Besuchern und Kunden Feedbacks, wie diese die Informationen insgesamt oder im Einzelnen empfinden und lernen Sie daraus.

Mit gut gepflegten, fachlich korrekten Infoseiten zeigen Sie Kompetenz und schaffen Vertrauen bei Ihren Kunden. Nutzen Sie dies zu Ihrem Vorteil. Es lohnt sich!

In den beiden nächsten Newslettern geht es um die Optimierung Ihres Shops für Suchmaschinen. Ein sehr komplexes und wichtiges Thema.

 

Herzliche Grüße,

Arthur W. Borens

E-Business Competence
borens.de

 

 

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