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Branchenreport: Messe

 
Quelle: pixabay.com © nile (CC0 Public Domain)

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Wer sich als Unternehmen für oder gegen den Auftritt bei einer Messe entscheidet, tut dies meist aus gutem Grund oder aus Unwissenheit heraus.

Der Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V. (AUMA) hat in einer Broschüre zusammengefasst, wie die Messelandschaft im Jahr 2018 aussieht und welche Trends zu beobachten sind. Einige dieser Punkte sind hier zusammengefasst.

Messebeteiligung befragter Unternehmen

Wer sich für die Teilnahme des eigenen Unternehmens bei einer Messe entscheidet, der realisiert diese Messeauftritte vor allem innerhalb Deutschlands. In der Messesaison 2016/2017 waren es im Schnitt 5,3 Messebesuche. Geplant sind für die Jahre 2018/2019 5,2 Besuche. Zum Vergleich: Messebesuche im Ausland stehen im Ranking auf Platz 2 (2016/2017: 3,1 Besuche, 2018/2019: 2,9 Besuche). Diese Zahlen splitten sich wiederum in Besuche innerhalb Europas (2016/2017: 1,9 Besuche, 2018/2019: 1,8 Besuche) und außerhalb Europas (2016/2017: 1,2 Besuche, 2018/2019: 1,1 Besuche). Vor allem das verarbeitende Gewerbe setzt heutzutage auf Messeauftritte (55 Prozent). Dienstleistungen (23 Prozent) und Handel (20 Prozent) folgen auf den Plätzen 2 und 3. Das Handwerk ist mit nur zwei Prozent kaum präsent.

Messebudgets steigen leicht an

In den Jahren 2016/2017 gaben die befragten Unternehmen 275.000 Euro für Messeauftritte aus. In den Jahren 2018/2019 liegen die erwarteten Kosten bei 286.000 Euro. Die Kosten für das Messebudget beinhalten dabei nicht nur den Messestand, die Miete sowie die Kosten für den Auf- und Abbau, sondern auch die Kosten für Personal, Verpflegung, Unterkunft, Transport und Marketing. Die genannten Messebudgets reservieren vor allem größere Unternehmen. Kleinere Betriebe kommen bereits mit 25.000 Euro Messebudget aus. Entscheidend ist hier auch, wie gut das Material ist, das für den Messeauftritt zur Verfügung steht. Muss für jede Messe viel neues Material produziert werden oder sind die gebuchten Messestände sehr groß, schlägt sich dies unmittelbar in den Kosten für den Messestand nieder.

Die Aufteilung der Budgets sieht – je nach Unternehmensgröße – so aus: Fünf Prozent der befragten Unternehmen hielten sich an ein Messebudget unter 5.000 Euro. 22 Prozent der befragten Unternehmen kamen mit weniger als 10.000 Euro aus. Der Großteil der Unternehmen (68 Prozent der Befragten) setzten maximal 50.000 Euro für Messeauftritte ein und lediglich drei Prozent der Befragten verbrauchten in zwei Jahren mehr als 200.000 Euro für ihren Messeauftritt.

Der Messestand ist die entscheidende Größe

Der Messestand ist Thema, wenn sich Unternehmen überlegen, weniger Messebudget anzuvisieren. Und der Messestand ist Thema, wenn sich Unternehmen dazu entscheiden, das Messebudget aufzustocken. Der entscheidende Faktor ist dabei meist die Standgröße. Bei Display Discount werden diese Messestandvarianten angeboten:

Roll-Ups und Faltwände. Der klassische Promotionstand beginnt bei einem Investitionsvolumen von unter 500 Euro. Teil des Promotionstands ist dabei meist eine Theke sowie zwei Roll-Ups und ggf. noch ein Prospektständer. Je nach der gewünschten Anzahl an Roll-Ups steigt der Preis. Dafür lässt sich allerdings auch ein größerer Messestand professionell bestücken. Eine beliebte Alternative zum Roll-Up sind übrigens Faltwände und Flexiwalls, die – dank modularem System – sehr flexibel nutzbar sind. Das erhöht die Einsatzmöglichkeiten des Messestandes.

Futuristische Messestände. Der Ocatnorm Messestand und die Messetraversen fallen eindeutig in die Kategorie der futuristisch anmutenden Messestände. Das Octanorm-Modell basiert auf Modulen, die den Messestand langfristig nutzbar machen. Messetraversen halten für die Aufsteller ein Höchstmaß an Komfort auf Basis eines Stecksystems vor.

Der Vorteil des Anbieters liegt darin, dass es sowohl Komplettsysteme gibt als auch einzelne Messestandbestandteile. Davon profitieren insbesondere Kunden, die einmal ein Komplettset erwerben und dann – je nach Bedarf – den Messestand um eine Faltwand, eine Werbetheke, ein Roll-up, ein Bannerdisplay, Faltsäulen oder anderes Messezubehör erweitern. Was Aussteller tun müssen, um den Messestand zum Kundenmagneten werden zu lassen, verraten diese 12 Tipps.

Zum Stellenwert des Messeauftritts

Offensichtlich scheint sich ein Investment in einen ordentlichen Messeauftritt durchaus zu lohnen, steigt der Anteil des Messebudgets am Marketingetat seit 2001/2002 kontinuierlich an. In 2001/2002 lag der Anteil des Messebudgets noch bei 37 Prozent. Im Jahr 2016/2017 lag eben dieser Wert bereits bei 48 Prozent. Was im Detail zu einem gelungenen Messeauftritt gehört, verraten diese Tipps.

So ist es auch nicht verwunderlich, dass Unternehmen den Messeauftritt mit 84 Prozent auf Rang 2 der wichtigsten Instrumente im Marketing-Mix gewählt haben. Auf Platz 1: die Homepage mit 91 Prozent. Auf Platz 3: der Außendienst mit 80 Prozent. Nach einer großen Lücke beginnt das Direct-Mailing auf Rang 4 mit 47 Prozent. Werbung in Fachzeitschriften, Events, der Vertrieb via Internet, Social Media, Public Relations sowie Präsentationen auf Kongressen folgen.

Weit abgeschlagen auf dem letzten Rang liegen Sponsoring-Maßnahmen mit gerade einmal zehn Prozent. Auch das Telefonmarketing ist mit nur elf Prozent heute kaum mehr interessant. Virtuelle Marktplätze hingegen liegen zwar mit 13 Prozent aktuell noch auf dem drittletzten Platz. Da es zum Vergleichsjahr 2013 allerdings gar keine Vergleichswerte hierzu gibt, könnte dies auch ein Hinweis darauf sein, wie sich der Marketing-Mix, der laut Marketinginstitut (noch) aus den berühmten 4Ps besteht, verändern wird.

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Herausgeber: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
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