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Fachkräftemangel - neue Ideen beim Recruiting müssen her!

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Der neueste IHK-Fachkräftemonitor Rheinland-Pfalz , der in dieser Woche erschienen ist, liefert besorgniserregende Zahlen: Fast 40 Prozent der Unternehmen in diesem Bundesland sehen laut der jüngsten Konjunkturumfrage der rheinland-pfälzischen Industrie- und Handelskammern (IHKs) in der Verfügbarkeit ausreichend qualifizierter Mitarbeiter ein akutes Geschäftsrisiko. Bis 2030 werden – Stand heute – rund 100.000 beruflich qualifizierte Fachkräfte fehlen.

Und nicht nur in Rheinland-Pfalz dürften Fachkräfte in den kommenden Jahren knapp sein - das Problem dürfte auch Unternehmen in anderen Bundesländern beschäftigen.

Wer sich gute Mitarbeiter sichern will, muss sich also beim Recruiting etwas einfallen lassen.

Der Fachinformationsdienst TrendScanner gibt Ihnen heute Tipps, wie Sie im Wettbewerb um die besten Kräfte die Nase vorn haben:

Überzeugen Sie Bewerber mit Tempo

Wir wollen alles, und zwar sofort – diese Einstellung werden Sie bei immer mehr Bewerbern antreffen. Sie sind mit dem Social Web aufgewachsen – also in einem Umfeld, wo in Echtzeit kommuniziert wird.

Kurze Reaktionszeiten werden auch von potenziellen Arbeitgebern erwartet.

Aufgabe: Beschleunigen Sie die Bearbeitung von eingehenden Bewerbungen. Faustregel: Eine Eingangsbestätigung muss nach spätestens einem Tag kommen. In zehn Jahren wird dieser Wert bei einer Stunde liegen.

Geben Sie online authentische Einblicke

Die Website ist das Rekrutierungsmedium Nummer eins. Unternehmen schreiben hier schon 90 Prozent der offenen Stellen aus.

Ihre wichtigste Aufgabe deshalb: Machen Sie Ihre Karriereseiten im Netz jetzt mobiltauglich. Ein Drittel aller Kandidaten wird künftig mit Smartphone oder Tablet-PC darauf zugreifen.

Wichtig: Seien Sie authentisch. Karriere-Homepages, die nichts anderes sind als eine elektronische Version einer Hochglanzbroschüre, schrecken Bewerber ab. Sie suchen authentische Informationen, einen direkten Einblick.

Aufgabe: Die Generation Y kommuniziert am liebsten auf Augenhöhe. Animieren Sie ganz normale Mitarbeiter (keine Personaler!) dazu, per Blog aus ihrem Arbeitsalltag zu berichten.

Text, Video, Fotos: alle Medien sollten genutzt werden. Bewerber schätzen außerdem die Möglichkeit, so zum zukünftigen Kollegen direkt Kontakt aufnehmen zu können und Informationen aus erster Hand zu bekommen.

Verbessern Sie Ihr Image mit Höflichkeit

Zum neuen guten Ton gehört auch, höflich abzulehnen. Denn hier drohen Gefahren: Acht Prozent aller Bewerber, die eine Stelle nicht bekommen haben, sagen, dass Sie niemals Kunde des jeweiligen Unternehmens sein werden, das ergab unlängst eine Studie aus den USA (Talent Board, „Candidate Experience“).

In Zeiten von Social Media und Arbeitgeber-Bewertungsplattformen im Netz können sich die negativen Gefühle der Abgelehnten schnell hochschaukeln.

Aufgabe: Achten Sie darauf, dass auch der Absageprozess schnell, transparent und vor allem höflich abläuft. So verhindern Sie, dass Ihr Arbeitgeberimage unnötig leidet.

Standard: schnelle Reaktionen auf die Bewerbung, ein Zwischenbescheid, falls eine Zu- oder Absage noch nicht möglich ist. Bieten Sie an, Bewerber in einen Pool aufzunehmen, der bei künftigen Vakanzen berücksichtigt wird

Nutzen Sie alle Kanäle

Spielen Sie bei Social Media mit. Die Pionierphase ist vorbei: Wer Einstiegspositionen und Azubi-Stellen besetzen will, muss bei Facebook & Co. präsent sein.

Beim Paketdienst UPS fließen bereits 97 Prozent des Rekrutierungsbudgets in Social Media.

Aufgabe: Erhöhen Sie Ihre Präsenz in sozialen Netzwerken. Konzentrieren Sie sich nicht zu sehr auf die derzeit angesagten Plattformen – hier kann sich der Wind schnell drehen. Behalten Sie auch immer neue Anbieter (aktuell Tumblr, Pinterest) und Fachforen im Blick.

Wichtig: Machen Sie sich bekannt. Eine Karriere- oder Facebook-Seite ist kein Selbstläufer.

Aufgabe: Vermarkten Sie Ihre offenen Stellen offensiv. Verweisen Sie auch in Printanzeigen auf Twitter- oder Facebook-Auftritte und schalten Sie Anzeigen in Online-Stellenbörsen – 60 Prozent aller Berufseinsteiger nutzen sie als erste Anlaufstelle!

Holen Sie den Recruiter 2.0 an Bord

Künftig müssen Personalverantwortliche auf vielen elektronischen Kanälen kommunizieren.

Der Recruiter 2.0 ist ein Spezialist, der sich mit Internet-Technik genauso gut auskennt wie mit Markenbildung und HR-Controlling und der den Kommunikationsstil der Generation Y kennt und pflegt.

Aufgabe: Achten Sie bei Neueinstellungen im Personalressort auf diese Eigenschaften. Es gilt die alte Regel aus dem Marketing: Wer eine Zielgruppe erreichen will, braucht Mitarbeiter aus der Zielgruppe.

Quellen: Studie „Recruiting Trends 2012“, Universität Bamberg/Monster.de

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