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Prognose 2009/2010: Nobelpreisträger sieht Ende der Krise in zwölf Monaten

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Was bringen die nächsten 12 bis 18 Monate? Für Lagebeurteilung und Prognose sind einige Fakten wichtig, die das Bild erhellen. Zentraler Punkt: Die Finanzkrise ist eine negative Blase. Sie ist vor allem Einschätzungs- und Erwartungskrise. So, wie es Übertreibungen nach oben gab (zuletzt die Jahre 1999/2000, 2007), erleben wir jetzt Übertreibung nach unten. Diese These trug Nobelpreisträger Robert Aumann auf der Konferenz Campus for Finance vor. Aumann wird gestützt durch eine Umfrage. Ergebnis: Deutsche denken negativ. Stimmung und Prognose sind hier etwas pessimistischer als in anderen Ländern des Westens. Beispiel: Bei uns rechnen 66 Prozent der Menschen mit weltweiter Depression, in den USA sind es nur 60 Prozent - obwohl Spuren der Krise dort schmerzhafter sind. Der „TrendScanner” zeigt auf, wie Unternehmen von dieser Prognose profitieren.

Gründe für die Krise:

  • Der Ölpreis hat sich im letzten Jahr halbiert.
  • CO2-Verschmutzungszertifikate sind gut ein Drittel billiger geworden, weil es noch keinen Nachfolger für das Kyoto-Protokoll gibt.
  • Anbieter von Umwelttechnologie kommen im Zuge der Finanzkrise schwerer an Kredite.

Einschätzung des „TrendScanner”:
Die grüne Blase ist geplatzt. In den kommenden Jahren haben nur Projekte gute Chancen, die sich schnell auszahlen. Beispiel: Grid Point, eine kleine US-Firma, die bestehende Stromnetze effizienter machen will, erhielt unlängst 120 Mio. Dollar Wagniskapital. Schlechte Karten dagegen haben die Hersteller von Biosprit-Technologie, da sie besonders viel Kapital benötigen. Langfristig bleibt der Markt für grüne Technik aber interessant. Denn:

  1. Der politische Rückenwind nimmt zu. Viele Regierungschefs, allen voran der neue US-Präsident Obama, wollen Umwelttechnik stärker subventionieren.
  2. Im Zuge der Wirtschaftskrise sinken die Preise für Stahl und Silizium, wovon die Hersteller von Solarzellen und Windkraftanlagen profitieren.

Lebensmittel: Teure Bio-Produkte sind passé
Um 25 Prozent hat der Discounter Penny unlängst die Preise für Bio-Produkte gesenkt. Auch bei anderen Discountern läuft das Geschäft mit ökologisch erzeugter Ware nicht wunschgemäß. Damit bewahrheitet sich die Prognose des „TrendScanner”: Die Zeiten, in denen die Kunden bereit waren, Preisaufschläge von 50 bis 200 Prozent gegenüber herkömmlicher Ware zu zahlen, sind vorbei. Der Premium-Markt Bio ist schlichtweg gesättigt. Wahrscheinlich: Der Handel wird die Preise für die Bio- Ware weiter senken - bis sie nahezu das Niveau des restlichen Sortiments erreichen.

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