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Zukunftsmarkt Green Tech: Warum „grüne“ Technologien ein heiß umkämpfter Markt sind

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Von dgx,

Nicht zuletzt das Thema „Elektromobilität“ zeigt uns, dass wir auf dem Weg in eine postfossile Gesellschaft sind. Erdöl war die Schlüsselressource in der industriellen Welt des 20. Jahrhunderts, doch die Technologiewende rückt nun auch andere Rohstoffe in den Fokus. Einer davon ist die Rohstoffgruppe der Seltenen Erden. Kaum eine Zukunftstechnologie kommt in den nächsten Jahren ohne die Verwendung dieser Rohstoffe aus. Die 3 Hauptgründe dafür:

1. Erneuerbare Energien, Mobilität: Vor allem die zukunftsweisenden Umwelttechnologien sind bei ihrer Weiterentwicklung auf Seltenerd-Metalle angewiesen: Offshore-Windanlagen, Wasserkraftanlagen, Hersteller von Energiesparlampen, die Automobilbranche und ihre Zulieferer, die ihre Zukunftsstrategien auf „Grün“ ausgerichtet haben. In einem Toyota-Hybrid sind bis zu 2 kg davon verbaut. Auch die Akku- und Batterientechnologie benötigt diese Rohstoffe für die weitere Effizienzverbesserung.

2. Konsumgüterindustrie goes Green:
Green IT gilt nicht erst seit Kurzem als massenmarkttauglich. Bei den letzten beiden Cebit-Veranstaltungen hat sich gezeigt, dass Energieeffezienz und Umwelteigenschaften entscheidende Kriterien auf dem IT-Markt sind. Bereits heute werden Seltenerd- Metalle für die Herstellung vieler Geräte eingesetzt: Handy, iPods, MP3-Player, Computer, Bildschirme etc.
3. Cleantech/Hightech: Bei der Industrieverglasung, den chemischen Katalysatoren, Leuchtmitteln und in der Lasertechnik kommen Seltenerd-Metalle ebenfalls zum Einsatz. Bislang sind keine markttauglichen alternativen Rohstoffe dafür bekannt.
Steigender Bedarf übersteigt schon bald das Angebot - neue Player drängen auf den Markt
Bis 2014 ist mit einem Anstieg der Nachfrage nach Seltenerd- Metallen von derzeit etwa 130.000 Tonnen auf 180.000 bis 220.000 Tonnen zu rechnen. China ist der Top-Markt für die Gewinnung von Seltenen Erden, etwa 90 % der weltweiten Reserven befinden sich in der Volksrepublik. Die von China kürzlich getroffene Entscheidung, die Rohstoffausfuhr zu drosseln (um die eigene Wirtschaft besser versorgen zu können), bringt deutliche Bewegung in den Markt. Andere Länder wie die USA, Kanada, Indien, Australien und Malawi verstärken gerade ihre Suche nach dem „grünen“ Rohstoff.
USA/Kanada
Verantwortlich für das „Mountain Pass“-Projekt in Kalifornien ist Molycorp Minerals (www.molycorp.com). Ab 2012 wird mit einer Fördermenge von 18.000 Tonnen pro Jahr gerechnet. Die Thor-Lake- Mine in Kanada („Nechalacho“), das einzige Abbauprojekt außerhalb Chinas, das die Seltenerd-Metalle Dysprosium und Terbium in hohen Mengen aufweist, betreibt die Firma Avalon Rare Metals Inc. (www.avalonraremetals.com). Beide Metalle werden hauptsächlich beim Bau von Elektromotoren benötigt. Das Hoidas-Lake-Projekt ist im Besitz der Great Western Minerals Group Ltd. (www.gwmg.ca). Ab 2012 sollen hier jährlich etwa 4.000 Tonnen abgebaut werden, was für viele Jahre etwa 10 % des jährlichen Bedarfs der kanadischen Industrie deckt.
Australien
Die Lynas Corporation Ltd. (www.lynascorp.com) besitzt mit der im Bau befindlichen Lagerstätte Weld Rare Earths Oxide die weltweit größten Ressourcen an Lanthanoiden (Teilmetalle der Seltenen Erden): nach eigenen Angaben etwa 20 % der globalen Nachfragemenge, ausreichend für die nächsten 30 Jahre. Ein weiteres Großprojekt steht bei Arafura (www.arafuraresources.com.au) in Aussicht: Nolans mit einer bis 2012 anvisierten Produktionsmenge von etwa 20.000 Tonnen Seltenerd-Metallen pro Jahr. Alkane Resources Ltd. (www.alkane.com.au) rechnet beim Projekt „Dubbo“ ab 2011 mit 3.000 Tonnen pro Jahr.
Grönland
Weltweit zu den größten Vorkommen an Seltenen Erden gehört die Kvanefjeld-Lagerstätte im Süden Grönlands: schätzungsweise 4,91 Millionen Tonnen. Allerdings befindet sich das Projekt noch in einer frühen Prüfungsphase. Nach Angaben des Minenbetreibers Greenland Minerals & Energy Ltd (www.ggg.gl) besitzt Kvanefjeld das Potenzial, ein Viertel des momentanen Weltbedarfs an Seltenerd-Metallen zu decken.

Zukunftsletter-Einschätzung:
Ähnlich wie beim Kampf um die knappe Ressource Erdöl wird in den kommenden 10 bis 20 Jahren ein globaler Wettkampf um die Förderung, Verarbeitung und vor allem die Nutzung von Seltenen Erden entstehen. Chinas steigender Eigenbedarf könnte die bereits in Gang gesetzte Entmonopolisierung beschleunigen und die Blicke künftig noch stärker auf andere Standorte lenken.

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