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E-Mail-Newsletter kurbeln Ihren Verkauf an – doch ohne Sicherheitsnetz geht es nicht!

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Newsletter
Urheber: XtravaganT | Fotolia

Von Günter Stein,

Sie verschicken regelmäßig E-Mail-Newsletter, um Ihre Kunden über neue Angebote zu informieren? Aber auch, um ihnen wichtige Tipps und Hilfestellungen an die Hand zu geben? Wunderbar! Denn solche Newsletter sind mittlerweile auch für „kleine“ Selbstständige und Handwerksbetriebe ein wunderbares Instrument zur Kundenbindung und zum Ankurbeln des Umsatzes.

Ein Restaurant aus München beispielsweise nutzt seinen Newsletter sehr clever: Der Restaurantbetreiber wartet nicht darauf, dass potenzielle Restaurantbesucher seine Internetseite von sich aus aufrufen, sondern macht etwas anderes:

Jeden Tag um 11.15 Uhr bekommen Abonnenten eine E-Mail mit dem „Mittags-Menü des Tages“. Um 17.15 Uhr gibt es den nächsten Newsletter mit dem Betreff „Unsere Abend-Angebote für Sie!“ Eine einfache Maßnahme, die viele Freunde gefunden hat und dem Restaurant einen deutlichen Zuwachs an Besuchen beschert.

Denkbar für Handwerksbetriebe sind beispielsweise kurz vor Beginn der ersten Frostperiode: „Jetzt an das Abbinden der Sträucher denken!“

Mit Tipps, wie Sträucher richtig winterfest gemacht werden, und dem Hinweis, dass die entsprechenden Materialien hierzu gerade zum günstigen Aktionspreis in genau jenem Gartenbaubetrieb zu bekommen sind, bringen Sie Nutzen. Ihrer Fantasie sind also keine Grenzen gesetzt.

Wichtig ist aber, dass Ihr Newsletter nicht nur aus Werbung besteht, sondern Ihrem Kunden einen echten Nutzen bietet.

Tipp: Vermutlich haben Sie auch einige kostenlose Newsletter im Internet abonniert. Schauen Sie sich doch einmal genau an, welche Newsletter Sie immer wieder gerne anklicken (also öffnen und zumindest überfliegen) und welche eigentlich immer gleich ungelesen im „Papierkorb“ verschwinden. Sie werden schnell feststellen: Die, die nicht nur Werbung „versprechen“, sondern auch einen hohen Informationswert, also einen Nutzen haben, werden häufiger gelesen!

Das heißt aber natürlich nicht, dass Sie in Ihrem Newsletter keine Werbung machen sollten. Im Gegenteil: Sie möchten schließlich etwas verkaufen. Ihr Produkt, Ihre Dienstleistung, Ihre Angebote ... Ihre Kunden wissen das doch auch und akzeptieren deshalb auch diese Werbung, wenn der Nutzen nicht zu kurz kommt.

Doch Achtung: Ein Newsletter, der verkaufen will, enthält in der Regel auch Preisangaben. Und hier gelten auch 2017 wieder rechtliche Vorgaben, die Sie aber mit der folgenden Übersicht leicht erfüllen können. Und schon sind Sie auf der sicheren Seite!

  • Nennen Sie bei Verbrauchern immer die Bruttopreise (= inklusive Mehrwertsteuer). Wenn Sie sowohl Netto- als auch Bruttopreise angeben, heben Sie den Bruttopreis deutlich sichtbar hervor.
  • Weisen Sie darauf hin, dass die Mehrwertsteuer enthalten ist („inkl. MwSt.“).
  • Geben Sie stets die tatsächlichen Endpreise an und weisen Sie deutlich auf zusätzliche Kosten wie Versandkosten und deren Höhe hin.
  • Bieten Sie Waren nach Gewicht, Volumen, Länge oder Fläche an, nennen Sie gemäß § 2 Preisangabenverordnung (PAngV) grundsätzlich den Grundpreis direkt bei den Endpreisen, z. B. bei Getränken eine Angabe Preis pro Liter bzw. unter 250 ml pro 100 ml („Rotwein Gran Sello 6,99 €, 0,75 l [9,32 €/l“]).

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Wenn Sie mit reduzierten Preisen werben, beachten Sie unbedingt zusätzlich diese 3 Punkte:

1. Geben Sie an, worauf sich der durchgestrichene Preis bezieht (beispielsweise auf Ihren früheren Verkaufspreis, den Sie unmittelbar vor der Rabattaktion gefordert haben).

2. Der durchgestrichene Preis muss von Ihnen unmittelbar vor der Preissenkung tatsächlich gefordert worden sein, und dies für einen angemessenen zeitlichen Rahmen. Also nicht etwa 1 Tag vorher, sondern 4 Wochen oder länger.

3. Der neue Preis wird von Ihnen in seiner Gültigkeit beschränkt, damit er nicht irgendwann zum „Normalpreis“ wird.

Nicht vergessen: Ihr Newsletter braucht auch immer ein Impressum. Das heißt, am Ende müssen sich im Wesentlichen die folgenden Angaben befinden:

  • Name bzw. Firma und ladungsfähige Postanschrift (Postfach ist nicht ausreichend)
  • bei juristischen Personen (z. B. GmbH) deren Rechtsform und Vertretungsberechtigte
  • Telefon- und Faxnummer sowie E-Mail-Adresse zur schnellen elektronischen Kontaktaufnahme
  • Angaben zum Eintrag in einem Register (Handelsregister, Vereinsregister o. Ä.) samt Registernummer
  • wenn vorhanden, die Umsatzsteueridentifikationsnummer oder Wirtschafts-Identifikationsnummer.

Und last, but not least: Die Widerrufsbelehrung (Belehrung, dass die Einwilligung in den Erhalt von Werbesendungen jederzeit widerrufen werden kann) und der Datenschutzhinweis dürfen in keinem Fall fehlen.

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