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Warum Sie auch als B2B-Unternehmen von Facebook profitieren können

5 2 Beurteilungen
Facebook
Urheber: Sondem | Fotolia

Von Günter Stein,

Erfolgreich Verkaufen im Business-to-Business-Bereich und dabei Facebook nutzen? Ich kenne zahlreiche Vertriebler, die dieser Idee immer noch skeptisch gegenüberstehen. Facebook, das sei doch nur etwas für Konsumenten, sagen sie. Hier möchte ich widersprechen, denn mittlerweile sind weltweit mehr als eine Milliarde Menschen bei Facebook aktiv, darunter auch die von B2B-Unternehmen gesuchten „Entscheider“.

Erfolgreich Verkaufen im Business-to-Business-Bereich und dabei Facebook nutzen? Ich kenne zahlreiche Vertriebler, die dieser Idee immer noch skeptisch gegenüberstehen. Facebook, das sei doch nur etwas für Konsumenten, sagen sie. Hier möchte ich widersprechen, denn mittlerweile sind weltweit mehr als eine Milliarde Menschen bei Facebook aktiv, darunter auch die von B2B-Unternehmen gesuchten „Entscheider“.

Zahlreiche Beispiele aus der Praxis zeigen, dass mittelständische B2B-­Unternehmen oder auch große Konzerne auf Facebook sehr wohl Fans finden. Über Facebook erreichen Sie mittlerweile alle Zielgruppen, die für Ihr Unternehmen wichtig sind.

Zielgruppe 1: Einkaufsentscheider

Gerade bei Großprojekten sind an Einkaufsentscheidungen meist ganze Teams beteiligt. Auch Personen, die fachlich nicht zu tief im Thema stecken, haben ein Wörtchen mitzureden. Daher ist es wichtig, dass auch diese Personengruppen einen positiven Eindruck von Ihrem Unternehmen erhalten.

Zielgruppe 2: Multiplikatoren und Influencer


Egal, ob Blogger oder Journalist, beide Personenkreise sind auf Facebook unterwegs, allein schon aus beruflichen Gründen. Dort finden sie Themen, Anregungen, News und Ansatzpunkte für die nächste Story.

Zielgruppe 3: Mitarbeiter und Bewerber


Viele Unternehmen nutzen Facebook als ihren Recruiting­-Kanal. Waren es vor Jahren noch die jüngeren Personen bzw. IT­ oder Marketing­-Leute, die via Facebook besonders gut erreicht wurden, sind es heute alle Alters­ und Berufsgruppen. Für Bewerber ist Facebook eine erstklassige Informationsquelle, um einen Eindruck vom Unternehmen als potenziellem Arbeitergeber zu erhalten.

Darüber hinaus wirkt Ihre Facebook-­Seite auch sehr stark nach innen. Denn die Informationen über Ihr Unternehmen wer­ den von Ihren Mitarbeitern aufmerksam gelesen und tragen auf diese Weise dazu bei, dass diese sich mit Ihrem Unternehmen identifizieren.

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3 überzeugende Beispiele

1. Maschinenfabrik Reinhausen

Die Maschinenfabrik Reinhausen stellt unter anderem Laststufenschalter, Relais und Ölfilter her, also Produkte, von deren Existenz die meisten wohl gar nichts wissen. Doch die in Industrieanlagen versteckten Produkte und das Unternehmen, das sie herstellt, finden bei Facebook großes Interesse. Rund 82.500 Fans verfolgen die Informationen der Maschinenfabrik auf deren Facebook­-Seite. Im Vordergrund steht das Recruiting. Das Unter­ nehmen postet aktuelle Stellenangebote oder stellt seine Praktikanten und deren Aufgabenbereiche vor. Diese Nachrichten werden mit Infos über die Produkt­ und Service­Angebote angereichert (https:// www.facebook.com/Reinhausen.com/).

2. Liebherr

Der schwäbische Baumaschinenhersteller Liebherr gehört zu den B2B­Pionieren bei Facebook. Seit April 2012 gibt es die Facebook-­Fanpage. Sie versteht sich als globales Informationsangebot und ist daher durchgehend in Englisch gehalten. Vorgestellt werden auf dieser Seite die Maschinen des Unternehmens anhand spannender Bilder oder Storys von den Einsatzorten. Das gefällt mittlerweile über 359.000 Fans!

Übrigens: Die Fans des Unternehmens sind mit spürbarer Begeisterung dabei. Sie leiten die News weiter, kommentieren sie und steuern auch eigene Fotos bei. So gibt es z. B. Kranführer, die den Blick nach unten im Bild festhalten und mit diesen ungewöhnlichen Perspektiven überraschen.

3. Die dänische Reederei Maersk

Die Reederei ist in der Logistikbranche gut bekannt. Schließlich handelt es sich um die größte Containerschiffreederei der Welt. Wer denkt, Containerschiffe haben keine Storys zu bieten, wird überrascht sein. Mehr als eine Million Fans hat das Unternehmen auf Facebook. Das Informationsangebot ist breit gefächert. Maersk postet spektakuläre Bilder und Videos von Verladeaktionen ebenso wie News zur Branche, Info­-Grafiken für die B2B­Kunden und „Fernweh­-Fotos“ für jedermann (https://www.facebook.com/ Maersk Group/).

Diese Vertriebs- und Marketing-Ziele erreichen Sie mit Facebook:

  • Service bieten
  • Bekanntheit steigern
  • Sympathiegewinnenund-Imagepfle­gen
  • Produkte und Service vorstellen
  • Neugeschäft generieren
  • Kundenbindung stärken
  • Multiplikatoren/Influencer erreichen
  • Reichweite aufbauen
  • Kundenmeinungen einholen
  • Auf die eigene Unternehmenswebsite hinweisen und dort Traffic steigern
  • Präsentation als attraktiver Arbeitge­ber, Perconalrecruiting

Ihr Fahrplan für Facebook: So findet man Sie attraktiv

Stellen Sie sich diese fünf Kernfragen und finden Sie so die Inhalte, die Ihre Fans begeistern:

  1. Was ist nützlich für Ihre Leser?
  2. Wie werden Ihre Produkte und Ihr Service interessant?
  3. Welcher Blick hinter die Kulissen ist spannend?
  4. Womit unterhalten wir unsere Fans?
  5. Wie können unsere Fans mitmachen und sich untereinander aus­ tauschen?
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