Gratis-Download

Heutzutage ist Online Marketing in vollem Gange und gewinnt immer weiter an neuen Kommunikations- und Verbreitungsmöglichkeiten. Dabei sollte sich...

Jetzt downloaden

XING oder Facebook: Welches Netzwerk ist wichtiger für Sie?

0 Beurteilungen

Erstellt:

Wer ins Social Marketing einsteigen will, fragt sich zu Recht: Wo soll ich anfangen? Denn gerade wer die ersten Schritte geht, hat oft nicht die Kapazität, um mehrere Netzwerke zu pflegen. Eine Entscheidung ist also gefragt. Doch die fällt leicht, wenn man die eigenen Ziele kennt. Sechs Fragen, die Ihnen helfen, sich für das richtige Netzwerk zu entscheiden:

1. Die Kundenfrage

Das meiste Gewicht bei der Beantwortung der Frage, welches Netzwerk für Sie wichtiger ist, hat wohl die Kundenfrage. Sind Ihre Kunden vor allem Privatpersonen? Dann ist Facebook das richtige Netzwerk für Ihre Aktivitäten. Sind Ihre Kunden Unternehmen, Organisationen oder öffentliche Auftraggeber? Dann sollten Sie Ihre Aktivitäten bei XING starten, denn XING wird von seinen Teilnehmern vor allem zu Zwecken des beruflichen Austauschs genutzt.

Wer ein Profil bei XING anlegt, präsentiert sich dort mit beruflichem Werdegang, fachlichem Know-how und sucht vor allem den Austausch über berufliche Themen. Facebook- Nutzer pflegen ihre Profile vor allem zu privaten Zwecken, um mit Freunden und Bekannten oder weit entfernten Familienmitgliedern zu kommunizieren.

2. Die Bewerberfrage

Geht es Ihnen darum, sich mit einem Auftritt in einem sozialen Netzwerk als attraktiver Arbeitgeber darzustellen? Dann können Sie in beiden Netzwerken aktiv werden. Mit einem Unterschied: Wer überwiegend junge Bewerber wie Schüler, Studenten, Azubis, Trainees, Praktikanten oder Berufseinsteiger sucht, ist aufgrund der jüngeren Altersstruktur mit einem Arbeitgeberprofil auf Facebook besser aufgehoben.

Wer Fachund Führungskräfte sucht, sollte sich lieber auf XING präsentieren. Durch eine Kooperation mit Kununu, der Arbeitgeber-Bewertungsplattform, finden Bewerber dort umfangreiche Informationsmöglichkeiten. Und durch kostenpflichtige Stellenanzeigen können potenzielle Kandidaten auch gezielt angesprochen werden.

3. Die Imagefrage

Ist es nicht auch eine Imagefrage, auf welchem Netzwerk man präsent ist? Immerhin gilt Facebbok als jünger und fortschrittlicher. Wer dort präsent ist, könnte auf einen Imagetransfer für sein Unternehmen hoffen.

Doch die entscheidende Frage bleibt, bei wem Sie das Image auftauen möchten. Also gilt auch hier: Wer sich als Arbeitgeber im Personalmarketing gut positionieren möchte, tut das – zumindest im deutschsprachigen Raum – besser auf XING. Wer allerdings sein Image vor allem bei privaten Endkunden aufbauen will, kann auf XING nichts erreichen. Er sollte sich im reichweitenstarken Netzwerk Facebook zeigen.

4. Die Werbewirkungsfrage

Facebook hat 900 Millionen Nutzer, XING nur 11 Millionen. Da scheint die Antwort auf die Frage, welches Netzwerk werbewirksamer für Sie wäre, recht nahe liegend. Doch so einfach ist es nicht. Die 900 Millionen Nutzer von Facebook verteilen sich rund um den Globus. Mit der Sprache Deutsch sind allenfalls rund 25 Millionen Nutzer erreichbar. Die User jedoch sind größtenteils deutschsprachig oder stammen aus anderen europäischen Ländern.

Wer globale Werbewirkung sucht, kann also Facebook vorziehen – allerdings müssten dann auch Unternehmensseiten in mehreren Sprachen angelegt und gepflegt werden. Große Konzerne tun das.

5. Die Servicefrage

Facebook hat sich für viele Marken des Consumer-Bereichs als geeigneter Servicekanal erwiesen. Denken wir nur mal an die erfolgreiche Seite der Telekom „Telekom hilft“, die durch den vorbildlichen öffentlichen Service in Facebook inzwischen daran arbeitet, das Telekomiker-Image abzulegen.

B2B-Unternehmen könnten nun versucht sein, ähnliche Servicekanäle auf XING anzubieten. Doch da man nicht an die Pinnwand oder Profilseite des Unternehmens posten kann, beschränkt sich der Dialog auf diskretere Kanäle wie direkte Zuschriften. Für einen „öffentlichen“ Service ist XING nicht geschaffen.

6. Die Risikofrage

Natürlich fürchten sich Unternehmen davor, durch kritische Postings und Kommentare auf ihrer Facebook- Seite in eine Welle der Kritik zu geraten und dann den nötigen Betreuungsaufwand nicht mehr leisten zu können. Am gefürchtetsten überhaupt sind wohl die Shitstorms.

Diese Gefahren drohen bei XING nicht. Hier beschränkt sich der Austausch auf persönliche, also diskrete Kontaktaufnahmen – Kritik oder persönliche Angriffe können in Gruppendiskussionen vorkommen, nicht jedoch im eigenen Profil.

Fazit:

Die Entscheidung, ob man Social Marketing bei XING oder Facebook betreiben sollte, fällt in vielen Unternehmen leicht, denn die Netzwerke haben unterschiedliche Nut - zerkreise. Nur Firmen, die sowohl private Nutzer als auch berufliche Gruppen erreichen wollen, müssen in beiden Netzwerken aktiv sein.

Marketing- & PR-Trends

Erweitern Sie Ihr Marketing-Wissen mit den besten praxiserprobten Werbeideen, den witzigsten Werbeslogans und -sprüchen, Best-Practice-Beispielen, Checklisten und leicht nachvollziehbaren Anleitungen.

Datenschutz

Anzeige

Produktempfehlungen

Eigene Ideen schützen – Rechte sichern – Im Wettbewerb bestehen

Facebook-Marketing - so nutzen Sie diesen Kanal richtig für Ihr Marketing!

Das Buch liefert Ihnen die Grundlage, um datenschutzkonforme Alternativen verständlich erklären zu können.