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Mit 7 einfachen Tipps zu gelungenen Advertorials

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Advertorials
Urheber: ellagrin | Fotolia

Von Marion Steinbach,

Advertorials sollen wie ein redaktioneller Beitrag des Print- oder Online-Mediums wirken. Dadurch wird die Geltung dieser Werbeform erhöht und die Botschaft glaubwürdig gemacht. Damit Sie dies mit Ihrem Advertorial erreichen, müssen Sie den Text dem Medium anpassen. Denn weder ein Presse- noch ein zu werblicher Text würde die angestrebte Wirkung erzielen.

Stellen Sie bei Ihrem Advertorial die Mehrwerte oder den Nutzen in den Vordergrund. Das heißt: Sie preisen nicht – wie in einer Anzeige – die Vorteile Ihres neuen Schnupfen-Medikaments an. Geben Sie stattdessen Tipps und Empfehlungen, wie Erkältungen behandelt werden. Erwähnen Sie Ihr Produkt an den passenden Stellen 1-mal oder mehrmals.

Unabhängig vom Thema und der Branche, für die Sie schreiben, gibt es ein paar Grundsätze, die Sie beim Formulieren von Advertorials besser beachten, um die erwünschte Wirkung zu erzielen.

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7 Tipps, wie Sie gelungene Advertorials verfassen

1. Ein Advertorial darf nicht wie ein Werbetext klingen. Lassen Sie deswegen alle Superlative und andere beschönigende Adjektive wie „innovativ“, „erstklassig“, „revolutionär“ oder „einmalig“ weg.

2. Ihr Advertorial muss in den Gesamtkontext der Webseite oder des Magazins passen. Schauen Sie sich das Umfeld genau an, lesen Sie die Beiträge und überlegen Sie sich, wie Ihr Text sich hier am besten einfügen kann. Das Thema darf also nicht wie „an den Haaren herbeigezogen“ wirken.

3. Schreiben Sie im Stil des Mediums: In Blogs wird meist locker formuliert, bei Tageszeitungen geht es sachlich und seriös zu. Passen Sie sich auch bei der Anrede des Lesers (du oder Sie) an das Medium an.

4. Berichten Sie nicht direkt über Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung; gehen Sie stattdessen journalistisch an den Text heran: Bieten Sie Antworten auf Fragen, lösen Sie Probleme oder geben Sie wichtige Informationen weiter. Hier ein paar Beispiele: Als Reifenhersteller können Sie Tipps für den Wintercheck geben, als Frisör berichten Sie über neue Frisuren-Trends und als Antiviren-Software-Hersteller warnen Sie vor neuen Bedrohungen aus dem Netz.

5. Übertreiben Sie mit Ihrer PR-Botschaft nicht: Integrieren Sie Ihre Dienstleistung oder Ihr Produkt dem Kontext entsprechend und eher subtil als mit der Holzhammer-Methode.

6. Was immer gut ankommt: Lassen Sie einen Experten zu Wort kommen, indem Sie ihn zitieren. Der Fachmann darf gerne aus Ihrer Firma oder aus Ihrem Kundenkreis stammen.

7. Denken Sie an Bilder und Bildunterschriften. Diese werden als Erstes wahrgenommen. Auch hier gilt: Seien Sie nicht zu werblich!

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