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Heutzutage ist Online Marketing in vollem Gange und gewinnt immer weiter an neuen Kommunikations- und Verbreitungsmöglichkeiten. Dabei sollte sich...

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Werbung zum Spartarif: 9 Ideen, die Ihr Budget schonen

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Geld sparen
Urheber: K.-U. Häßler | Fotolia

Von Bettina Steffen, Dr. Marion Steinbach,

Egal, ob Gründer oder etabliertes Unternehmen: Seitdem das Internet zum wichtigsten Kommunikationskanal geworden ist, steht Ihnen als Unternehmer eine Fülle kostenloser Werbemaßnahmen zur Verfügung. Die können Online-Händler oder -Dienstleister ebenso nutzen wie Unternehmen oder Freiberufler, die ihre Geschäfte an einem festen Standort, also stationär, betreiben.

Hier sind 9 Tipps für alle, die für null Budget werben wollen

1. Machen Sie die erste Werbe- und PR-Aktion und gewinnen Sie dabei Geld

Crowdfunding ist eine tolle Sache, um Ihre Geschäftsidee zu finanzieren und zugleich die ersten Kunden zu gewinnen. Es gibt zwei Typen von Crowdfunding: Bei dem einem beteiligen sich die Geldgeber an Ihrem Unternehmen, beim anderen erhalten sie das Produkt und eine Bonusleistung von Ihnen als Erste. Letzteres ähnelt also einem Vorverkauf. Tolle Sache, so bereits die ersten Gelder ins Haus zu bekommen und einen Kundenstamm zum Start zu gewinnen. Übrigens: Sollte Ihre Crowdfunding-Aktion schiefgehen und es finden sich zu wenige Abnehmer oder Unterstützer, sehen Sie dies als realen Markttest und feilen Sie weiter an Ihrer Geschäftsidee.

Crowdfunding eignet sich vor allem für innovative Ideen in der Markteintrittsphase und für Unternehmen, die ihre Leistungen via Internet anbieten. Die Website Gründerküche bietet Ihnen eine Übersicht über Crowdfunding- und Crowdinvesting-Portale (Websites, die auf diese Finanzierungsform spezialisiert sind). Die Redaktion der Gründerküche hat die - aus ihrer Sicht - 25 Top-Crowdfunding- und Crowdinvesting-Anbieter zusammengestellt.

Das Ranking finden Sie unter www.gruen derkueche.de.

2. Tragen Sie Ihr Unternehmen bei Google ein


Google ist in den deutschsprachigen Ländern die erste Auskunftsquelle, wenn Konsumenten oder Unternehmen gezielt nach Produkten oder Dienstleistungen suchen. Tragen Sie Ihr Unternehmen, sofern noch nicht geschehen, beim Dienst Google My Business ein (www.google. de/business). Wie Sie das machen und welche Funktionen Sie dabei nutzen können, lesen Sie im Beitrag "Google My Business: So unterstützt Googles neue Schaltstelle kleine und mittlere Unternehmen", den Sie im Online-Archiv herunterladen können.

3. Erstellen Sie eine hochwertige Website - für 0 €


Sie müssen kein Geld für einen Designer ausgeben. Nutzen Sie einfach den Website-Baukasten Jimdo: de.jimdo.com. Ohne Programmierkenntnisse bauen Sie sich die attraktive Website selbst zusammen. Und auch auf den Designer können Sie verzichten, weil es Dutzende von Vorlagen gibt, die Sie für den Start Ihrer Aktivitäten kostenlos nutzen können. Mit ein paar Klicks können Sie diese auch individuell verändern.

Sogar eine Website-Adresse und ein E-Mail-Postfach erhalten Sie. Ihre Website wird auf einem Server beherbergt wie Hunderttausende andere mit Jimdo erstellte Websites auch. Ich nutze den Dienst seit Jahren selbst; zu Ausfällen oder gar Datenverlust ist es noch nie gekommen.

Einziger Nachteil: Ihre kostenlose Website wird mit einem Werbehinweis auf Jimdo versehen. Schalten Sie diesen abgegen eine Jahresgebühr von 90 € für Selbstständige oder eine Jahresgebühr von 160 € für Unternehmen und Onlineshop-Betreiber. (Mit Jimdo lassen sich auch kleine Onlineshops betreiben.)

4. Richten Sie sich ein Profil bei Facebook und Co. ein


Nutzen Sie auf jeden Fall die sozialen Netzwerke! Hier können die ersten Kunden mit Ihnen Kontakt aufnehmen und Ihre Dienste oder Waren weiterempfehlen. Welches der sozialen Netzwerke Sie nutzen, hängt von der anvisierten Zielgruppe und von Ihren Produkten ab.

Netzwerk-Auswahl: Wofür eignet sich welches Netzwerk?

Facebook, XING: B-to-B, B-to-C / Schwerpunkt: Altersgruppe 14-40, Mittelstand, Solo-Selbstständige

LinkedIn: B-to-B / Schwerpunkt: Konzerne

Printerest: B-to-C / Schwerpunkt: Frauen, Lifestyle-Themen

Google+: B-to-B, B-to-C / Schwerpunkt: IT, Kultur, Altersgruppe 30-50

YouTube: B-to-B, B-to-C / Schwerpunkt: Videomaterial

5. Nutzen Sie die Social-Media-Plug-ins

Fast alle Netzwerke haben so genannte Plug-ins. Das sind die bunten Knöpfe, mit denen man etwas mit "Gefällt mir" kennzeichnen oder weiterleiten kann.

Bauen Sie diese Plug-ins auf Ihrer Website ein. So haben es Website-Besucher leicht, Ihre Informationen in den eigenen Netzwerken an Freunde und Bekannte weiterzugeben.

"Soziale Netzwerke: Hier werden Ihre Kunden zu Werbebotschaftern."

Beachten Sie bitte auch die rechtlichen Anforderungen an den Einsatz dieser Plug-ins, denn diese sammeln Daten, die von den Betreibern der Netzwerke zusammengetragen und ausgewertet werden.

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6. Machen Sie PR - ohne PR-Berater

Sind Sie im B-to-B-Bereich tätig, verkaufen also Ihre Leistungen an Unternehmen? Dann erstellen Sie sich eine Liste der Fachzeitschriften und Blogs, die für Ihre Zielgruppe wichtig sind. Verkaufen Sie an Privatpersonen, wenden Sie sich an die lokale Presse oder an Zeitschriften, die von Ihren künftigen Kunden gelesen werden. Wenn das, was Sie anbieten, neu und einzigartig ist, werden Sie kein Problem haben, in die Presse zu kommen. Neuigkeiten sind das, woraus Journalisten am liebsten Nachrichten machen.

Rufen Sie die Redakteure an! Der Aufbau eines persönlichen Kontakts ist wichtig. Sie finden bei gedruckten Presseerzeugnissen die jeweiligen zuständigen Redakteure im Impressum. Auch bei Online-Medien oder Blogs sind diese im Impressum oder unter "Ansprechpartner" zu finden.

Eine umfangreiche Übersicht bietet das jährlich neu erscheinende Nachschlagewerk "STAMM Leitfaden durch Presse und Werbung". Das Verzeichnis der deutschen Printmedien enthält Angaben zu Verlag, Anzeigenleitung und verantwortlichen Redakteuren, Erscheinungsweise, Verbreitungsgebiet, Auflage, Anzeigenpreisen und anzeigentechnischen Daten zum Preis von 149 €.

7. Eröffnen Sie - ein bisschen

Machen Sie es wie viele Software-Hersteller: Starten Sie mit einer sogenannten Betaphase. Das bedeutet: Sie bieten Ihre Waren oder Dienstleistungen erst einem kleinen Kreis ausgewählter Personen an.

Der Vorteil: Wer zu dem exklusiven Kreis gehört, wird sich geschmeichelt fühlen. Die exklusiven Erstkunden danken Ihnen das auf zwei Arten:

1.) Sie stehen meist gern für Feedback zur Verfügung und helfen Ihnen so, Ihr neues Angebot zu optimieren.

2.) Sie berichten über ihre Erfahrungen durch Mundpropaganda.

8. Verteilen Sie Gutscheine

Nahezu alle Unternehmen arbeiten mit Einführungspreisen. Um zum Testen anzuregen, werden Waren oder Dienstleistungen preisreduziert abgegeben.

Doch Vorsicht: Der niedrigere Preis kann sich im Kopf der Kunden festsetzen, vor allem dann, wenn der Nachlass nur 10 oder 20 % entspricht.

Besser ist es, Gutscheine einzusetzen. Gutscheine mit festem Wert (und dazu von Ihnen festgelegter Mindesteinkaufssumme) beeinflussen die Preiswahrnehmung Ihrer Kunden nicht. Sie werden von den Empfängern auch eher als "Belohnung" wahrgenommen und aktivieren in hohem Maße dazu, ein neues Angebot auszuprobieren.

9. Geben Sie Ihren Kunden das Wort

Holen Sie von Ihren ersten Kunden jedes Feedback ein, das Sie bekommen können, und fragen Sie bei besonders positiven Reaktionen, ob Sie diese in Ihrer Werbung nutzen dürfen. So erhalten Sie sofort Referenzen.

Fordern Sie auch aktiv dazu auf, Ihr Angebot zu bewerten. Bewertungen werden von Google ausgewertet und beeinflussen auch Ihr Ranking. Besser bewertete Firmen werden durch bessere Platzierung in den Ergebnisseiten belohnt.

Marketing- & PR-Trends

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Herausgeber: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
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