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In 7 Schritten zur rechtssicheren Kündigung! Das Kündigungsschutzgesetz besagt, dass Sie einem Mitarbeiter nur dann kündigen dürfen, wenn dies aus...

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Eingliederungsmanagement – Weisen Sie immer auf Konsequenzen hin

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Eingliederungsmanagement

Von Günter Stein,

Ist einer Ihrer Arbeitnehmer innerhalb eines Jahres ununterbrochen oder wiederholt mehr als 6 Wochen arbeitsunfähig, sind Sie als Arbeitgeber verpflichtet, ein Betriebliches Eingliederungsmanagement durchzuführen. Ob Sie dem Arbeitnehmer im Anschluss hieran krankheitsbedingt kündigen können, hängt ganz entscheidend vom Ergebnis des BEM ab.Meine Empfehlung:Tipp:

Hat das BEM zu einem negativen Ergebnis geführt, sind Sie also zu der Erkenntnis gekommen, dass keine Möglichkeit zur Vermeidung oder Reduzierung der Fehlzeiten besteht, können Sie grundsätzlich eine krankheitsbedingte Kündigung aussprechen und einer Klage gelassen entgegensehen.

Sind im Rahmen des BEM dagegen konkrete Maßnahmen zur Reduzierung oder Vermeidung der Fehlzeiten vorgeschlagen worden, sind Sie als Arbeitgeber grundsätzlich verpflichtet, diese Vorschläge umzusetzen. Hierbei müssen Sie die Initiative ergreifen und Ihren Arbeitnehmer zur Mitwirkung auffordern. Im Rahmen dieser Aufforderung sollten Sie Ihren Mitarbeiter auch gleich darauf hinweisen, dass Sie bei fehlender Mitwirkung eine krankheitsbedingte Kündigung aussprechen werden.

Meine Empfehlung: Fordern Sie Ihren Arbeitnehmer immer schriftlich zur Mitwirkung

auf und lassen Sie sich den Erhalt des Schreibens bestätigen. Damit können Sie später beweisen, dass Sie Ihren Pflichten nachgekommen sind.

Tipp:

Sind Sie als Arbeitgeber verpflichtet, ein BEM durchzuführen, sollten Sie insbesondere auf Folgendes achten:

  • Sie als Arbeitgeber müssen sich im Rahmen des BEM ernsthaft um Lösungsmöglichkeiten bemühen.
  • Nur wenn Ihr Mitarbeiter einverstanden ist, dürfen Sie ein BEM durchführen.
  • Vergessen Sie nie, Ihren Betriebsrat mit ins Boot zu holen. Dessen Mitwirkung am BEM ist nämlich zwingend vorgeschrieben.
  • Ist ein schwerbehinderter Arbeitnehmer betroffen, müssen Sie zusätzlich die Schwerbehindertenvertretung einschalten.
  • Kommen Leistungen zur Teilhabe oder begleitende Hilfen im Arbeitsleben in Betracht, müssen Sie zusätzlich die örtlichen gemeinsamen Servicestellen bzw. bei Schwerbehinderten das Integrationsamt hinzuziehen

Damit bin ich auch schon beim Download-Tipp für heute angekommen:

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