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Keine nachträgliche Kündigungsschutzklage wegen psychischer Erkrankung

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Von Günter Stein,

Der Fall: Ein Lehrer, der wegen schwerer Depressionen seit knapp einem halben Jahr krankgeschrieben war, wurde von seinem Arbeitgeber entlassen. Nach 6 Wochen erhob er Kündigungsschutzklage und beantragte gleichzeitig die nachträgliche Klagezulassung.

Zur Begründung reichte er ein Attest seines Arztes ein. Darin wurde ihm eine ausgeprägte depressive Erkrankung mit Antriebsstörungen bescheinigt, die ihn in seiner Lebensgestaltung deutlich einschränke. Der Gesundheitszustand habe sich trotz Behandlung nicht durchgreifend gebessert.

Nachdem das Arbeitsgericht dem Antrag auf nachträgliche Klagezulassung stattgegeben hatte, wies ihn das LAG Köln mit Beschluss vom 9.3.2006, 14 Ta 21/06 zurück. Wenn der Mitarbeiter bei unveränderter Krankheit nach 6 Wochen in der Lage war, Klage zu erheben, hätte er das auch schon früher tun können.

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