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Kurzarbeit: Ergreifen Sie besondere Maßnahmen

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Von Günter Stein,

Wenn in Ihrem Unternehmen auf Kurzarbeit umgestellt wird, dürfen Sie Ihre Auszubildenden in der Regel nicht einbeziehen. Das besondere Arbeitsverhältnis mit Ihren Azubis ist nämlich gleichzeitig ein Erziehungsverhältnis, das mit Kurzarbeit unvereinbar ist.

Gerade in der Produktion kann es immer wieder dazu kommen, dass auf Grund mangelnder Aufträge „kurzgearbeitet“ werden muss. Sieht der Ausbildungsplan eines Auszubildenden gerade dann den Ausbildungsabschnitt in der Produktion vor, muss der Azubi dennoch seine gesamte tägliche Ausbildungszeit im Unternehmen verbringen. Da aber der zuständige Fachausbilder auf Grund der Kurzarbeit nur zeitweise zur Verfügung steht, müssen Sie besondere Maßnahmen ergreifen, um die Ausbildungszeit sinnvoll zu nutzen.

Ziehen Sie folgende 2 Möglichkeiten in Betracht:

  • Nutzen Sie die Zeit für besondere Schulungsveranstaltungen wie innerbetrieblichen Unterricht, angeleitete Gruppenarbeit oder Prüfungsvorbereitung.
  • Stellen Sie den Ausbildungsplan so um, dass die von der Kurzarbeit betroffenen Abteilungen zeitweise keine Rolle spielen. Holen Sie die ausgefallenen Stationen nach Ende der Kurzarbeit nach.

Entscheiden Sie je nach vermuteter Dauer der Kurzarbeit. Ist kein Ende absehbar, dann kommt eine Umstellung des Ausbildungsplans sicher eher in Betracht. Ist vermutlich nur ein kurzer Zeitraum zu überbrücken, dann sind die besonderen Ausbildungsveranstaltungen eine sinnvolle Alternative, sofern Sie die Möglichkeit haben, diese mit angemessenem Aufwand zu organisieren.

Wichtig ist, dass Sie nichts unversucht gelassen haben, die Ausbildungszeit in dieser „Notsituation“ sinnvoll zu nutzen. Denn nur in Ausnahmefällen sollten Auszubildende „kurzarbeiten“. Sprechen Sie in diesen Fällen vorab mit der zuständigen Stelle (z. B. IHK), um sicherzugehen, dass Sie Ihre Pflicht aus dem Ausbildungsverhältnis nicht vermeidbar verletzen.

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