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7 Stellschrauben für Ihre Arbeitsverträge!

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Arbeitsrecht Arbeitsvertrag

Von Günter Stein,

Nutzen Sie das Arbeitsrecht und tunen Sie Ihre Arbeitsverträge! Die meisten Arbeitgeber haben noch längst nicht alle Möglichkeiten genutzt, die ihnen das Arbeitsrecht heute schon bietet.

In der Praxis zeigt sich nämlich immer wieder, dass sich in vielen Arbeitsverträgen schwerwiegende Lücken finden. Als Arbeitgeber haben Sie hier eine ganz wichtige Stellschraube, wie Sie das Arbeitsverhältnis mit Ihren Mitarbeitern gestalten können.

Die folgenden 7 Regeln sollten Sie bei jedem Arbeitsvertrag berücksichtigen:

1. Nutzen Sie statt eines Formulararbeitsvertrags immer die Möglichkeit der individuellen Gestaltung.

2. Achten Sie auf ein Maximum an Flexibilität bei Gestaltung des Arbeitsvertrags und verwenden Sie Versetzungsklauseln. So erreichen Sie einen schnellen Einsatz Ihrer Mitarbeiter an den verschiedenen Arbeitsplätzen Ihres Betriebs.

3. Prüfen Sie genau, ob Sie in Ihren Arbeitsverträgen tatsächlich auf einen Tarifvertrag verweisen wollen. Das gilt natürlich nur in dem Fall, dass für das Arbeitsverhältnis kein Tarifvertrag angewendet werden muss.

4. Legen Sie verbindlich fest, welche Leistungen Sie erbringen wollen. Legen Sie also konkret fest, ob Sie und wie Sie ein 13. Monatsgehalt, Urlaubs- und Weihnachtsgeld oder Fahrkostenzuschüsse zahlen wollen. Achten Sie vor allem darauf, dass Sie diese zusätzlichen Leistungen unter einen Widerruf- und Freiwilligkeitsvorbehalt stellen. Gegen betriebliche Übungen gibt es ein einfaches Hilfsmittel.

5. Nutzen Sie die so genannte doppelte Schriftformklausel. Das heißt, dass neben der üblichen Formulierung in Ihren Arbeitsverträgen die Klarstellung stehen muss, dass auch eine mündliche Änderung der Schriftformklausel nichtig ist.

6. Schützen Sie sich, wenn neue Mitarbeiter ihre Arbeit erst gar nicht antreten. Vor Beginn des Arbeitsverhältnisses und für die Dauer der Probezeit dürfen Sie als Arbeitgeber eine Vertragsstrafe von einem 1/2 Bruttomonatslohn verlangen. Voraussetzung ist, dass die Kündigungsfrist während der Probezeit nur 14 Tage beträgt.

7. Noch besser ist es, wenn Sie im Arbeitsvertrag die Kündigung vor Arbeitsbeginn ganz ausschließen.

Wenn Sie einem Mitarbeiter kündigen, sollten Sie sich auch die Möglichkeit offen halten, diesen Mitarbeiter sofort einseitig von seiner Arbeitspflicht freistellen zu dürfen.

Denken Sie daran, dass Sie für die Dauer der Freistellung Resturlaubs- und Freizeitausgleichsansprüche anrechnen. So vermeiden Sie spätere Nachforderungen Ihres entlassenen Mitarbeiters.

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