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Überstunden in der Vorweihnachtszeit: So bekommen Sie mehr Arbeit für den gleichen Lohn

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Von Günter Stein,

Es ist wie „Murphy's Law“: Wenn Sie als Arbeitgeber am wenigsten Personal haben, ist am meisten zu tun. Für die Restbelegschaft heißt das: Überstunden. Für Sie als Arbeitgeber heißt das aber auch: Ihre Personalkosten steigen. Neben den urlaubenden Mitarbeitern und der verbliebenen Belegschaft zahlen Sie natürlich auch für die Zusatzstunden.

 

Dabei lässt sich die Vorweihnachtszeit mit Überstunden gut überbrücken – ohne dass Sie als Arbeitgeber draufzahlen. Was Sie brauchen, ist die richtige Klausel in Ihren Arbeitsverträgen, die Sie weiter unten finden. Denn: Als Arbeitgeber dürfen Sie Überstunden nicht einfach anordnen. Liegt kein Notfall vor, muss kein Mitarbeiter länger bleiben.
Deshalb ist diese Formulierung im Arbeitsvertrag so wichtig:

Muster: Mit dieser Klausel müssen Ihre Mitarbeiter länger bleiben

Der Mitarbeiter verpflichtet sich, auf Anordnung des Arbeitgebers Überstunden zu leisten, soweit betriebliche Gründe dies erforderlich machen und es dem Mitarbeiter zumutbar ist. Die Vorgaben des Arbeitsschutzgesetzes sind zu beachten.

Kostenlose Überstunden: Warum das kein Traum sein muss

Noch eine weitere Klausel ist wichtig. Die, mit der Sie die Vergütung der Überstunden regeln. Ihr Vorteil: Zumindest bis zu einem gewissen Maß müssen Ihre Mitarbeiter ohne Bezahlung länger bleiben. Voraussetzung: In Ihren Arbeitsverträgen steht diese Klausel:

Muster: Mit dieser Klausel gibt’s Überstunden gratis

Der Mitarbeiter erhält eine monatliche Vergütung in Höhe von ... € brutto. Mit der Brutto-Monatsvergütung sind bis zu ... Überstunden pro Monat bereits abgegolten.

 

Wichtige Hinweise:
Natürlich dürfen Sie in diese Klausel nicht so viele Überstunden als abgegolten eintragen, wie Sie möchten. Die Zahl der in der Brutto-Monatsvergütung inbegriffenen Überstunden darf maximal 10 % der vereinbarten monatlichen Arbeitszeit betragen. Sonst ist die Klausel unwirksam!
Last not least:
Bevor Sie eine Klausel zur Abgeltung von Überstunden in Ihre Arbeitsverträge aufnehmen, sollten Sie noch einen Blick in den auf Ihren Betrieb anwendbaren Tarifvertrag werfen. Hier gibt es manchmal abweichende Regelungen. Finden Sie eine abweichende tarifliche Regelung, gilt für Ihren Mitarbeiter die, die für ihn vorteilhafter ist (sogenanntes „Günstigkeitsprinzip“).

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