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Überstunden – So darf es auch ein bisschen mehr sein

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Arbeitsvertrag Klauseln Direktionsrecht Überstunde

Von Günter Stein,

Mit Hilfe von Überstunden können Sie als Arbeitgeber Auftragsspitzen leicht und locker bewältigen, ohne dabei dauerhaft das Risiko steigender Personalkosten eingehen zu müssen. Dabei gibt es aber ein kleines Problem: Als Arbeitgeber sind Sie nicht bereits auf Grund Ihres Direktionsrechts aus § 106 GewO berechtigt, Ihre Mitarbeiter zu Überstunden heranzuziehen.

Mit Hilfe von Überstunden können Sie als Arbeitgeber Auftragsspitzen leicht und locker bewältigen, ohne dabei dauerhaft das Risiko steigender Personalkosten eingehen zu müssen. Dabei gibt es aber ein kleines Problem: Als Arbeitgeber sind Sie nicht bereits auf Grund Ihres Direktionsrechts aus § 106 GewO berechtigt, Ihre Mitarbeiter zu Überstunden heranzuziehen.

Umso wichtiger ist es für Sie als Arbeitgeber, eine entsprechende Überstundenklausel in Ihre Arbeitsverträge aufzunehmen, die es Ihnen erlaubt, Ihre Mitarbeiter bei Bedarf auch einmal länger arbeiten zu lassen.

Muster: Diese Klausel macht Überstunden nicht nur möglich, sondern auch billig

Der Arbeitgeber behält sich vor, auch Mehrarbeit sowie Nacht-, Sonntags- und Feiertagsarbeit im Rahmen der gesetzlichen und tariflichen Vorschriften anzuordnen. Bei entsprechendem betrieblichem Bedarf ist der Mitarbeiter verpflichtet, in zumutbarem Maße zusätzliche Arbeitsstunden über die vereinbarte Arbeitszeit hinaus zu leisten.

Mit dem Monatsgehalt gelten 10 geleistete Überstunden pro Monat als abgegolten. Darüber hinausgehende Überstunden werden mit einem Zuschlag von 10 % auf die vereinbarte Vergütung abgegolten. Überstunden werden nur dann vergütet, wenn sie vom Arbeitgeber ausdrücklich angeordnet worden sind.

Übrigens:

Früher haben Arbeitgeber gerne in Verträgen geschrieben: „Alle Überstunden sind mit dem Gehalt abgegolten.“ Diese Regelung ist das Papier nicht wert, auf dem sie steht. Da sie den Arbeitnehmer unangemessen benachteiligt, entfaltet sie bei „normalen“ Arbeitnehmern keinerlei Rechtswirkung. Mit den oben genannten 10 Stunden dagegen sind sie auf der sicheren Seite.

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