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Nutzen sie diese Übersicht der sieben Zeugnis-Bausteine, damit Sie wissen, wie Sie Zeugnisse an Ihre Mitarbeiter formal korrekt strukturieren. So...

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Die 11 unverzichtbaren Formalien bei Arbeitszeugnissen

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Arbeitszeugnis Formalien

Von Günter Stein,

Bei der Erstellung von Arbeitszeugnissen gibt es eine ganze Reihe formeller Anforderungen. Vieles erscheint eigentlich selbstverständlich, leider verstoßen Arbeitgeber – größtenteils ohne es zu wollen – immer wieder gegen grundlegende Formalien und treffen ihren ehemaligen Mitarbeiter vor dem Arbeitsgericht wieder.

Die meisten dieser Gerichtsverfahren sind völlig überflüssig und kosten Sie als Arbeitgeber nur unnötig Geld, Zeit und Nerven. Daher sollten Sie bei der Erstellung von Arbeitszeugnissen an folgende Punkte denken:

 

  1. Jedes Zeugnis ist maschinenschriftlich, also mittels PC oder Schreibmaschine abzufassen.
  2. Verwenden Sie üblicherweise Geschäftspapier, ist dieses auch für das Zeugnis zu verwenden.
  3. Das Zeugnispapier muss frei von Flecken und Knicken sein.
  4. Zeugnissprache ist Deutsch. Dabei ist das Zeugnis stets in der 3. Person abzufassen. Es darf also nicht in direkter Anrede geschrieben sein.
  5. Das Zeugnis darf grundsätzlich keine Fehler in Rechtschreibung oder Grammatik aufweisen.
  6. Sie müssen stets das Ausstellungsdatum angeben. Gemeint ist hiermit das Datum der Zeugniserstellung und nicht das Datum des Ausscheidens des Arbeitnehmers.
  7. Das Zeugnis müssen Sie dann rückdatieren, wenn sich die Zeugniserstellung Ihretwegen verzögert hat.
  8. Das Zeugnis ist vom Aussteller eigenhändig zu unterschreiben.
  9. Aussteller des Zeugnisses ist in der Regel der Arbeitgeber. Soll stattdessen ein Vertreter unterzeichnen, muss sich dieser in leitender oder erkennbar höherer Position befinden als der zu Beurteilende.
  10. Nachträgliche Änderungen des Zeugnisses, insbesondere handschriftliche Ergänzungen oder Streichungen sind absolut tabu.
  11. Zum Versand in einem Brief üblicher Größe darf das Zeugnis gefaltet werden, soweit sichergestellt ist, dass der Falz auf einer Kopie nicht zu sehen ist, also keine schwarzen Schattierungen hinterlässt

 

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