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Nutzen sie diese Übersicht der sieben Zeugnis-Bausteine, damit Sie wissen, wie Sie Zeugnisse an Ihre Mitarbeiter formal korrekt strukturieren. So...

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Die Top 10 der Arbeitszeugnisfallen - Teil 3

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Arbeitsrecht Arbeitszeugnis

Von Günter Stein,

Nicht immer ist es einfach, ein arbeitsrechtlich einwandfreies Arbeitszeugnis zu schreiben. Wie Sie die schlimmsten 10 Fehler dabei vermeiden, erfahren Sie in der kleinen Serie Top 10 der Zeugnisfallen.

Hier nun die Fehler 7-10.

Arbeitszeugnis-Falle 7: Wenn der Falsche unterschreibt...

Schließt ein Arbeitszeugnis mit dem gedruckten Namen des Arbeitgebers, darf es auch nur von diesem unterschrieben werden. Eine Vertretung bei der Unterschrift ist nach der Rechtsprechung nicht mit der Bedeutung des Arbeitszeugnisses vereinbar.

Empfehlung: Lassen Sie das Zeugnis von vornherein von jemand anderem ausfertigen (z. B. Abteilungsleiter). Wird nämlich eine andere Person als Aussteller genannt, kann diese auch selbst unterschreiben.

Arbeitszeugnis-Falle 8: Übergroße Unterschrift

Manche Arbeitgeber glauben, alles richtig gemacht zu haben, und tappen dennoch in eine Falle, weil sie einfach zu groß unterschreiben. Teilweise wird nämlich eine übergroße Unterschrift als Distanzierung vom zuvor Geschriebenen verstanden. Klingt seltsam – ist aber geltende Rechtsprechung. Versuchen Sie sich daher, bei der Unterschrift in der Höhe auf maximal 5 cm zu beschränken.

Arbeitszeugnis-Falle 9: Ironie hat im Zeugnis nichts zu suchen

Auf offensichtlich ironisch oder sarkastisch formulierte Zeugnisse reagieren Arbeitsrichter allergisch. Dennoch kommen Arbeitgeber immer wieder auf die Idee, einem unliebsamen Arbeitnehmer auf diesem Weg „eins auszuwischen“, und erleiden dann vor Gericht Schiffbruch. Ersparen Sie sich eine solche Schmach, und versuchen Sie, auch nach einem konfliktreichen Arbeitsverhältnis ein einigermaßen wohlwollend oder zumindest neutral formuliertes Zeugnis anzufertigen.

Arbeitszeugnis-Falle 10: Besonderheiten des Ausbildungszeugnisses

Arbeitgeber, die nur selten ausbilden, übersehen häufig, dass ein Ausbildungszeugnis – anders als ein Arbeitszeugnis – automatisch mit Ende der Ausbildung ausgestellt werden muss. Warten Sie daher nicht, bis Ihr Auszubildender Sie zur Zeugniserteilung auffordert, sondern überreichen Sie das Ausbildungszeugnis im Anschluss an die Abschlussprüfung. So sind Sie immer auf der sicheren Seite.

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Egal ob es um brandneue Urteile der Arbeitsgerichte geht, die für Sie als Arbeitgeber, als Führungskraft oder als Personalverantwortlicher von Bedeutung sind oder zum rechtssicheren Umgang mit Abmahnungen, Zeugnissen, Kündigungen. Jetzt bekommen Sie die aktuellsten und wichtigsten Tipps frei Haus.

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