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Nutzen sie diese Übersicht der sieben Zeugnis-Bausteine, damit Sie wissen, wie Sie Zeugnisse an Ihre Mitarbeiter formal korrekt strukturieren. So...

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Vermeiden Sie diese 10 Fehler in Arbeitszeugnissen

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Von Arno Schrader,

Die Frage: Bei uns in der Personalabteilung hat niemand Lust, Arbeitszeugnisse zu erstellen. Alle behandeln das als notwendige Pflicht. Dies liegt daran, dass die von uns erteilten Zeugnisse oft wieder zu ändern sind. Welche Fehler treten eigentlich am häufigsten bei Arbeitszeugnissen auf? Gibt es hier eine Auflistung?

 

Die Antwort: Vor den Arbeitsgerichten werden in Zeugnisstreitigkeiten immer wieder die gleichen Arbeitgeber-Fehler verhandelt. Nur wenn Sie diese Fehler kennen, können Sie sie vermeiden.

1. Fehler:
Sie erstellen ein Zeugnis, obwohl Sie dazu gar nicht verpflichtet sind.
2. Fehler:
Machen Sie keine unnötigen Fehler bei den Formalien: Sie übergeben das saubere und auf Geschäftspapier erstellte Zeugnis mit einem nicht ausgefüllten Adressfeld.
3. Fehler:
Ihre Unterschrift ist nicht leserlich und es fehlt die in Maschinenschrift gefertigte Namensangabe. Oder Sie haben nicht selbst unterschrieben und es fehlt der Vertretungszusatz.
4. Fehler:
Einer der häufigsten Fehler: Ihre Tätigkeitsbeschreibung ist unvollständig. Nehmen Sie mit dem Mitarbeiter vorher Kontakt auf und sprechen Sie sich ab.
5. Fehler:
Bei einem qualifizierten Zeugnis fehlt eine Leistungs- oder Führungsbeurteilung. Sie muss zwingend vorhanden sein.

 

6. Fehler:
Die Beurteilung ist zu schlecht. Ihr Arbeitnehmer hat in aller Regel mindestens Anspruch auf eine befriedigende Beurteilung.
7. Fehler:
Die Schlussformulierung fehlt oder ist in ihrer Bewertung zu schlecht.
8. Fehler:
Das Datum ist falsch. Nehmen Sie als Datum den letzten Tag des Arbeitsverhältnisses. So sind Sie auf der sicheren Seite.
9. Fehler:
Ereignisse aus dem Privatleben werden aufgenommen. Privates hat jedoch in einem Zeugnis nichts zu suchen.
10. Fehler:
Nicht alles dürfen Sie in ein Zeugnis aufnehmen. Fehlerhaft sind Ausführungen zu:

  • Abmahnungen
  • Alkoholgenuss
  • vorhergehende Zeiten der Arbeitslosigkeit
  • Elternzeiten (Aufnahme nur gestattet, wenn sie den größten Teil des Arbeitsverhältnisses umfasst hat)
  • laufenden Ermittlungsverfahren
  • Gesundheitszustand und Krankheiten
  • Gewerkschafts- und Religionszugehörigkeit
  • Mutterschutz und Schwangerschaft
  • Nebentätigkeiten
  • Parteizugehörigkeiten
  • Schwerbehinderteneigenschaft
  • Straftaten (dürfen nur bei konkretem Bezug zum Arbeitsverhältnis erwähnt werden)
  • Streikteilnahmen
  • Vermögensverhältnisse des Arbeitnehmers
  • Wettbewerbsverboten

 

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Egal ob es um brandneue Urteile der Arbeitsgerichte geht, die für Sie als Arbeitgeber, als Führungskraft oder als Personalverantwortlicher von Bedeutung sind oder zum rechtssicheren Umgang mit Abmahnungen, Zeugnissen, Kündigungen. Jetzt bekommen Sie die aktuellsten und wichtigsten Tipps frei Haus.

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