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Von A bis Z: Was ins Arbeitszeugnis gehört – und was nicht

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Arbeitsrecht Arbeitszeugnis

Von Günter Stein,

Die Frage: Bei uns gibt es immer wieder Diskussionen darüber, was in ein Arbeitszeugnis gehört, und was nicht. Haben Sie eine Art Schnellübersicht?

Die Antwort: Aber gerne doch. Hier ist sie:

Arbeitszeugnis: Was herein gehört - und was nicht

  1. Abmahnungen dürfen nicht aufgenommen werden.
  2. Weder privater noch dienstlicher Alkoholgenuss darf ins Zeugnis.
  3. Vorhergehende Zeiten der Arbeitslosigkeit dürfen nicht erwähnt werden.
  4. Beförderungen dürfen nur auf Arbeitnehmerwunsch ins Zeugnis.
  5. Die Ehrlichkeit des Arbeitnehmers muss angesprochen werden, wenn sie für die Tätigkeit bedeutsam war und eine Erwähnung erwartet wird.
  6. Elternzeit, wenn sie den größten Teil des Arbeitsverhältnisses umfasst hat und so eine objektive Beurteilung nur schwer möglich ist.
  7. Umgesetzte Erfindungen und Verbesserungsvorschläge des Arbeitnehmers sollten genannt werden.
  8. Auf laufende Ermittlungsverfahren dürfen Sie nicht hinweisen.
  9. Fremdsprachen, wenn sie für die ausgeübte Tätigkeit unerlässlich oder förderlich waren.
  10. Gesundheitszustand und Krankheiten haben im Zeugnis nichts verloren.
  11. Gewerkschafts- und Religionszugehörigkeit bleiben unerwähnt.
  12. Angaben zu Mutterschutz und Schwangerschaft sind nicht zulässig.
  13. Angaben zu Nebentätigkeiten dürfen nicht gemacht werden.
  14. Angaben zur Parteizugehörigkeit des Arbeitnehmers unterbleiben.
  15. Das Privatleben Ihres Arbeitnehmers bleibt privat.
  16. Die Erwähnung oder Betonung der Pünktlichkeit ist zulässig.
  17. Ob der Arbeitnehmer (Nicht-)Raucher ist, gehört nicht ins Zeugnis.
  18. Die Schwerbehinderteneigenschaft darf nicht genannt werden.
  19. Abgeurteilte Straftaten dürfen nur bei konkretem Bezug zum Arbeitsverhältnis erwähnt werden.
  20. Etwaige Streikteilnahmen müssen vertraulich bleiben.
  21. Die Vermögensverhältnisse des Arbeitnehmers dürfen nicht aufgenommen werden.
  22. Wettbewerbsverbote dürfen nur auf Wunsch aufgenommen werden.
  23. Früher erteilte Zwischenzeugnisse bleiben unerwähnt.

 

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