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Warum Sie Arbeitszeugnisse immer von hinten lesen sollten

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Arbeitszeugnis Schlussformulierung Beendigungsgrun

Von Günter Stein,

Erfahrene Personalleiter lesen das Zeugnis immer von hinten. Warum? Die Schlussformulierung ist oft der deutlichste Hinweis, warum ein Arbeitsverhältnis beendet wurde – und wie es beendet wurde. (Die Aufnahme einer Schlussformel ist zwar nicht zwingend vorgeschrieben, aber mittlerweile branchenübergreifend üblich. Deren Fehlen bringt die Geringschätzung des früheren Arbeitgebers zum Ausdruck!).persönliche TeilDenn Hand aufs Herz:Meine Empfehlung:

Und:

In der Schlussformel finden sich entscheidende Hinweise auf

  • den tatsächlichen Beendigungsgrund,
  • den möglichen Dank für die geleistete Arbeit,
  • das Bedauern über das Ausscheiden sowie
  • gute Wünsche für die Zukunft.

Beispiel: Nur auf den 1. Blick plausibel

Im Arbeitszeugnis eines Bewerbers steht als Schlusssatz die Formulierung: „Das Ausscheiden erfolgt aus organisatorischen Gründen.“

Folge: Natürlich kann das Ausscheiden tatsächlich auf organisatorische Gründe zurückzuführen sein. Oft ist aber damit gemeint, dass der frühere Arbeitgeber froh ist, den Mitarbeiter los zu sein, da er ohnehin nicht viel getan hat.

Doch wenn Sie ein Arbeitszeugnis durchgehen, achten Sie auch darauf, ob es alle üblichen Passagen enthält. Denn manchmal fehlen welche. Das kann ganz bewusst erfolgt sein, und der frühere Arbeitgeber wollte damit etwas zum Ausdruck bringen, und zwar eine negative Bewertung. Deshalb gilt für Sie: Achten Sie auf die Vollständigkeit des Arbeitszeugnisses. Je wichtiger und selbstverständlicher das Vorhandensein eines solchen Zeugnisbestandteils ist, desto negativer ist dessen Fehlen zu bewerten. Doch der Reihe nach:

Der persönliche Teil leitet das Arbeitszeugnis ein:

Er enthält die persönlichen Daten des Mitarbeiters und stellt damit dessen Visitenkarte dar. Achten Sie darauf, dass diese Angaben vollständig sind. Lücken können auf eine kritische Bewertung durch den früheren Arbeitgeber hindeuten.

Ist die Arbeitsplatz-(Tätigkeits-)Beschreibung mangelhaft oder unvollständig, kann sich darin ein deutlich negatives Urteil des früheren Arbeitgebers verbergen. Achten Sie aber auch auf die Vollständigkeit der Tätigkeitsbeschreibung in zeitlicher Hinsicht, das heißt, sie sollte chronologisch sein. Die Tätigkeitsbeschreibung muss sich grundsätzlich auf den gesamten Zeitraum des Beschäftigungsverhältnisses beziehen.

Fehlt die Leistungs- und/oder Führungs-(Verhaltens-) beurteilung, deutet das darauf hin, dass der frühere Arbeitgeber mit der Leistung beziehungsweise dem Verhalten des Mitarbeiters unzufrieden war. Prüfen Sie darüber hinaus, ob etwaige branchenübliche Hinweise fehlen. Denn Ihr Mitarbeiter hat hierauf einen rechtlichen Anspruch (Bundesarbeitsgericht (BAG), Urteil vom 12.08.2008, Aktenzeichen: 9 AZR 632/07).

Besondere Vorsicht sollten Sie bei Führungskräften an den Tag legen. Bei diesem Personenkreis gehören unbedingt Aussagen zu den Führungsqualitäten ins Arbeitszeugnis. Fehlen diese, ist es mit den Führungsqualitäten möglicherweise nicht weit her.

Insgesamt sollte ein qualifiziertes Arbeitszeugnis in diese Komplexe enthalten:

  • Persönlicher Teil: Hier werden der Name und Vorname, gegebenenfalls auch der Geburtsname, der akademische Grad, Geburtstag, Geburtsort und der Titel des Mitarbeiters aufgeführt.
  • Arbeitsplatz-(Tätigkeits-)beschreibung: Es werden hier die Aufgaben aufgezählt, die der Mitarbeiter in der jetzigen und in seiner früheren Position ausgeübt hat. Ebenso erwähnt werden die Dauer beziehungsweise die Einsatzzeit in den einzelnen Tätigkeiten.
  • Verhaltensbeurteilung
  • Weitere beachtenswerte Zeugnisformulierungen: Im Mittelteil des Zeugnisses finden Sie neben der Gesamtbenotung noch andere detaillierte Angaben mit beachtenswerten Zeugnisformulierungen.
  • Leistungsbeurteilung: Die „Gesamtbenotung“ des Mitarbeiters ist aus dieser Passage ersichtlich.
  • Schlussformulierung: Der letzte Absatz eines Zeugnisses gibt unter anderem Aufschluss über den Grund des Ausscheidens aus dem Betrieb.

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