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Urlaub ist bekanntlich die schönste Zeit des Jahres. Allerdings nur für den, der selbst Urlaub hat. Für Sie als Personalverantwortlichen ist Urlaub...

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Hier sind 4 Arbeitgeber-Tipps zum Thema „Urlaub“ für sie:

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Urlaub Urlaubsanspruch Urlaubsgeld Urlaubsbeschein

Von Günter Stein,

Die folgenden 4 Tipps habe ich für Sie zum Thema Urlaub zusammengefasst. 1. Urlaubsbescheinigung verlangen 2. Urlaubsgeld kürzen 3. Planen Sie frühzeitig 4. Wartezeit ist kein Muss

Die folgenden 4 Tipps habe ich für Sie im Tipp des Tages zusammengefasst. Möchten Sie die 3 häufigsten Fragen und Antworten zum Thema Urlaub“ ebenfalls kennen – dann klicken Sie gleich hier. Denn um diese Frage dreht sich die aktuelle Ausgabe meines Pods – dem kostenlosen Newsletter zum Hören. Doch hier nun die versprochenen 4 Tipps für Sie:

1. Urlaubsbescheinigung verlangen

Verlangen Sie bei der Neueinstellung eines Mitarbeiters von diesem eine Urlaubsbescheinigung über die Anzahl der im laufenden Jahr bereits gewährten bzw. abgegoltenen Urlaubstage, damit es bei einem unterjährigen Wechsel eines Arbeitnehmers nicht zu doppelten Urlaubsforderungen kommt. Diese Bescheinigung muss ihm der Vor- Arbeitgeber ausstellen (§ 6 Abs. 2 BUrlG). So können Sie prüfen, inwieweit die Urlaubsansprüche für das Kalenderjahr schon erfüllt worden sind.

2. Urlaubsgeld kürzen

Vereinbaren Sie für den Fall der Arbeitsunfähigkeit eine Kürzung des Urlaubsgelds. So geben Sie Mitarbeitern einen Anreiz, Fehlzeiten zu vermeiden, und sparen dabei noch Geld. Die Kürzung darf für jeden Krankheitstag aber maximal 1/4 der Arbeitsvergütung betragen, die im Jahresdurchschnitt auf einen Arbeitstag entfällt (vgl. § 4a EFZG):

Für jeden Krankheitstag im Kalenderjahr kann der Arbeitgeber das Urlaubsgeld um 1/4 des Arbeitsentgelts kürzen, das im Jahresdurchschnitt auf einen Arbeitstag entfällt. Zu viel gezahltes Urlaubsgeld kann zurückgefordert werden.

3. Planen Sie frühzeitig

Um alle Urlaubswünsche bestmöglich berücksichtigen zu können und Auseinandersetzungen zu vermeiden, sollten Sie so früh wie möglich mit einer konkreten Urlaubsplanung beginnen.

4. Wartezeit ist kein Muss

Warten Sie nicht bei jedem Arbeitnehmer stur den Ablauf der 6 Monate ab. Denn es kann durchaus sinnvoll sein, neuen Mitarbeitern frühzeitig Urlaub zu geben, z.B. damit er nicht in die Haupturlaubszeit fällt. Oder haben Sie etwa zum gleichen Zeitpunkt mehrere Mitarbeiter neu eingestellt, läuft auch die Wartezeit fast gleichzeitig aus. Wenn dann alle in Urlaub gehen wollen, kann es zu personellen Engpässen kommen. Allerdings gilt auch: Scheidet ein Mitarbeiter vor Ablauf der Wartezeit aus, haben Sie ihm möglicherweise mehr Urlaub gewährt, als ihm eigentlich zusteht. Hier heißt es also abwägen. Aber insgesamt entpuppt sich so eine Regelung meist als vorteilhafter.

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Egal ob es um brandneue Urteile der Arbeitsgerichte geht, die für Sie als Arbeitgeber, als Führungskraft oder als Personalverantwortlicher von Bedeutung sind oder zum rechtssicheren Umgang mit Abmahnungen, Zeugnissen, Kündigungen. Jetzt bekommen Sie die aktuellsten und wichtigsten Tipps frei Haus.

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