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Entgelterhöhungen gibt das Budget eines Unternehmens nicht immer her – zudem bleibt den Beschäftigten nach Abzug von Lohnsteuer und...

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Auch Minijobber haben einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung

 

Von Günter Stein,

Eine kleine Kältewelle steht bevor. Also werden sich die die Krankmeldungen häufen. Eines vorweg: Auch wenn es in einigen Betrieben anders gehandhabt wird: Auch Minijobber haben einen Entgeltfortzahlungsanspruch. Abgesehen davon, dass es einfach rechtlich nicht richtig ist, seinen Minijobbern keine Entgeltfortzahlung bei Krankheit zu gewähren, tappen Unternehmen mit einer solchen Praxis auch schnell in eine motivatorische Falle.

 

Denn in der Regel wissen Minijobber ganz genau, dass sie eigentlich das Recht auf Entgeltfortzahlung haben. Vielfach nehmen sie es allerdings hin, wenn dies von ihrem Arbeitgeber anders praktiziert wird. Das Unrechtsempfinden jedoch bleibt.

Wie sehr kann sich ein Minijobber mit einem Arbeitgeber identifizieren der den Minijobber nicht mit all seinen Rechten als Arbeitnehmer anerkennt? Ein Minijobber wird nur dann mit ganzem Herzen dabei sein, wenn er auch den vollen Respekt seines Arbeitgebers bekommt.

Diese Meldepflichten gelten bei Arbeitsunfähigkeit

Erkrankt Ihr Minijobber und kann nicht zur Arbeit kommen, hat er sich unverzüglich bei Ihnen krankzumelden. Dies kann schriftlich oder auch telefonisch erfolgen. In dieser 1. Meldung muss Ihr Minijobber mitteilen, dass er erkrankt ist und der Arbeit fernbleibt und wie lange die Arbeitsunfähigkeit voraussichtlich dauern wird.

 

Wenn die Arbeitsunfähigkeit länger als 3 Kalendertage andauert, muss die Bescheinigung Ihnen spätestens am darauffolgenden Arbeitstag vorliegen.
Dauert die Erkrankung länger als zunächst bescheinigt, muss der Minijobber Ihnen eine schriftliche Folgebescheinigung vorlegen. Auch diese muss die voraussichtliche Dauer ausweisen.

Und natürlich:
Diese Meldepflichten gelten auch während des Urlaubs. Auch hier muss der Arbeitnehmer Ihnen Arbeitsunfähigkeitszeiten mitteilen.

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