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Erholungsbeihilfe: So motivieren Sie Ihre Mitarbeiter mit einem steuerfreien Sommer-Extra

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Urheber: lukasx | Fotolia

Von Gerhard Schneider,

Es geht in großen Schritten auf den Sommer und die Urlaubszeit zu. Wahrscheinlich haben die meisten Ihrer Mitarbeiter längst gebucht und die Planung abgeschlossen. Damit eröffnet sich für Sie auch eine Gelegenheit, Ihren Mitarbeitern ein interessantes Extra zukommen zu lassen. (Das geht auch bei Angehörigen, die Sie angestellt haben.)

Sie als Arbeitgeber können Ihren Mitarbeitern im Rahmen ihres Erholungsurlaubs eine sogenannte Erholungsbeihilfe zahlen. Pauschaliert Ihr Unternehmen die Lohnsteuer für diese Leistung, bleibt sie sozialversicherungsfrei – und damit besonders günstig für Sie und die Mitarbeiter.

So motivieren Sie Ihre Mitarbeiter mit Erholungsbeihilfen

Erholungsbeihilfen sind in der bevorstehenden Urlaubszeit ein kleines „Erholungsextra“ für die Mitarbeiter, und das ganz ohne Nebenkosten für Sie als Arbeitgeber. Denn: Die Lohnsteuer für diese Leistung dürfen Sie mit 25 Prozent pauschalieren. Die Pauschalsteuer kann vertraglich auf den Mitarbeiter abgewälzt werden – was allerdings den Wert der Leistung deutlich schmälert.

Folge der Pauschalierung ist Beitragsfreiheit zur Sozialversicherung. Voraussetzung: Der Mitarbeiter erhält die Beihilfen zusätzlich zu seinem Entgelt. Und: Das Ganze gilt auch für 450-Euro-Kräfte.

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Voraussetzungen für  Erholungsbeihilfen einhalten

Damit das Ganze klappt und Sie die vorteilhafte Variante der Lohnsteuerpauschalierung anwenden können, ist es wichtig, die Höchstbeträge, die für die Erholungsbeihilfe gelten, nicht zu überschreiten. Diese betragen:

für Mitarbeiter: 156 Euro
für deren Ehegatten: 104 Euro
für jedes Kind der Mitarbeiter: 52 Euro

Bei den Höchstbeträgen handelt es sich um Freigrenzen, Sie dürfen Sie also nicht überschreiten. Sie können zwar die Beihilfe stückeln (z. B. wenn Ihr Mitarbeiter in diesem Jahr mehrmals in Urlaub geht), aber insgesamt dürfen die Beträge nicht überschritten werden.

Dokumentieren Sie, dass der Mitarbeiter auch wirklich in Urlaub war. Lassen Sie sich entsprechende Dokumente wie Flugtickets etc. in Kopie geben, und zwar innerhalb von drei Monaten vor oder nach Urlaubsantritt, so die zeitliche Grenze. Nehmen Sie diese Dokumente zu den Lohnunterlagen.

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