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Fahrtkostenzuschüsse 2011: So viel können Sie den Nicht-Autobesitzern zahlen

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Fahrtkostenzuschuss Aufwendungen Fahrgeldzuschuss

Von Günter Stein,

Ihre Mitarbeiter, aber auch die Teilzeitkräfte oder Aushilfen fahren mit anderen Verkehrsmitteln zur Arbeit als dem eigenen oder zur Nutzung überlassenen Pkw? Dann können Sie ihnen auch 2011 wieder einen Fahrtkostenzuschuss zahlen.

Dieser richtet sich nach den tatsächlichen Aufwendungen Ihres Mitarbeiters. Das sind bei Fahrten zur Arbeit mit

  • öffentlichen Verkehrsmitteln die tatsächlichen Kosten der Fahrkarte,
  • einem Motorrad ohne Nachweis höherer Kosten für jeden vollen Entfernungskilometer 0,26€,
  • einem Moped oder Mofa ohne Nachweis höherer Kosten für jeden vollen Entfernungskilometer 0,16€,
  • einem Fahrrad ohne Nachweis höherer Kosten für jeden vollen Entfernungskilometer 0,10€.

 

Wichtig:

Besteuern Sie bei anderen Verkehrsmitteln als dem Pkw höchstens 4.500 € im Jahr pauschal mit 15 %.

Beispiel:

Ihr Arbeitnehmer fährt mit der S-Bahn zur Arbeitsstätte. Die Fahrkarte kostet 89,80 € im Monat. Einschließlich der Fußwege und der S-Bahnfahrt beträgt die Entfernung 30 km. Die kürzeste Straßenverbindung beträgt 19,3 km.

Sie erstatten die tatsächlichen S-Bahnkosten. Auch wenn die Entfernungspauschale für eine Entfernung von 19 km nur 85,50 € monatlich beträgt, können Sie die tatsächlichen höheren Fahrtkosten pauschal versteuern.

Achtung:

Zahlen Sie mehr, zählt der übersteigende Betrag zum regulär steuer- und sozialversicherungspflichtigen Entgelt.

Wichtig:

Zahlen Sie pauschal versteuerte Fahrgeldzuschüsse zu den Kosten öffentlicher Verkehrsmittel, müssen Ihre Teilzeitkräfte oder Aushilfen Ihnen die Entfernung zur Arbeitsstätte angeben und einen Nachweis über die entstehenden Kosten bringen. Die Nachweise bewahren Sie auf, damit der Prüfer des Finanzamts Einsicht nehmen kann.

Als Nachweis kommen die Fahrausweise oder zumindest Fotokopien der Fahrausweise in Betracht. Ihr Finanzamt akzeptiert aber auch Eigenerklärungen der Arbeitnehmer.

Tipp:

Eine Eigenerklärung bringt Ihnen den Vorteil, dass Sie nicht die laufend erworbenen Fahrausweise, sondern nur jeweils ein einziges Schriftstück aufbewahren müssen. Lassen Sie sich zusätzlich eine Kopie der Fahrkarte vorlegen. Dann sind Sie allen Kontrollpflichten nachgekommen. Verpflichten Sie Ihren Arbeitnehmer, sich bei Änderungen zu melden, dann entfällt für Sie weiterer Kontrollaufwand.

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