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Teilzeitkräfte und Aushilfen: Fast unbemerkt hat sich etwas bei den 400 Euro-Kräften getan

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Teilzeitkräfte, Aushilfen, Arbeitgeberumlagen, 400

Von Günter Stein,

Die Umlage U2 für Mutterschaftsaufwendungen, die Sie für 400-€-Jobber zahlen, erhöht sich von 0,07 auf 0,14%. Dafür sinkt die Insolvenzgeldumlage auf 0%. Damit sehen die Pauschalen und Umlagen jetzt so aus:

 

Rentenversicherung:

15,00 %

Krankenversicherung:

13,00 %

Lohnsteuer:

2,00 %

Umlage U1 für Krankheits-und Kuraufwendungen:

0,60 %

Umlage U2 für Mutterschaftsaufwendungen:

0,14 %

Umlage U3 für Insolvenzgeld:

0,00 %

 

Rechenbeispiel:

Ihre Mitarbeiterin Vera Müller arbeitet im Rahmen eines 400-Euro-Jobs. Sie erhält 12 Euro die Stunde. 7 Stunden pro Woche arbeitet sie. Ihr Lohn beträgt damit bei 4 Wochen/Monat:

7*12*4 = 336 Euro.

Diese 336 Euro kosten Sie als Arbeitgeber 439,29 Euro (336 Euro plus insgesamt 103,29 Euro Pauschalabgaben). Tatsächlich beträgt der von Ihnen gezahlte Stundenlohn damit 15,69 Euro.

Tipp:

Vor diesem Hintergrund lohnt es sich besonders, statt auf Lohnerhöhungen auf abgabenfreie Extras zu setzen wie Benzingutschein, Kindergartenzuschuss und Urlaubsbeihilfe.

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