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Werkstudenten beschäftigen - So geht's

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Urheber: contrastwerkstatt | Fotolia

Von Arno Schrader,

Werkstudenten sind Studierende, die neben ihrem Studium in einer abhängigen sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung arbeiten. Unerheblich ist, ob es sich bei diesem Beschäftigungsverhältnis um einen Minijob, eine Aushilfstätigkeit oder eine normale studentische Beschäftigung handelt.

Wichtiger Hinweis: Der Begriff Werkstudent trügt. Ein Werkstudent wird nicht auf der Grundlage eines Werkvertrages, sondern auf der Basis eines Arbeitsvertrages beschäftigt. Werkstudenten sind damit klassische Arbeitnehmer und keinesfalls selbstständig tätig. Es ist der gesetzliche Mindestlohn zu zahlen.

Werkstudent ist, wer an einer anerkannten Hochschule des In- oder Auslandes als Studierender immatrikuliert ist, sich nicht in einem Urlaubssemester befindet und sein Studium noch nicht abgeschlossen hat. Die Tätigkeit, die der Werkstudent ausübt, muss aber nicht in irgendeinem Zusammenhang mit seinem Studienfach stehen.

Wichtiger Hinweis: Zum Nachweis ihres Studierendenstatus müssen Werkstudenten zu Beginn eines jeden Semesters eine aktuelle Immatrikulationsbescheinigung ihrer Hochschule bei ihrem Arbeitgeber vorlegen. Der Arbeitgeber leitet diesen Nachweis dann an die Krankenkasse weiter.

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Werkstudenten sind – im Gegensatz zu allen anderen Arbeitnehmern – von einkommensabhängigen Beitragszahlungen in die gesetzliche Krankenversicherung, die gesetzliche Pflegeversicherung und die gesetzliche Arbeitslosenversicherung befreit. Anders verhält es sich mit der gesetzlichen Rentenversicherung: Hier werden Werkstudenten, sofern sie nicht lediglich einen Minijob oder eine kurzfristige Beschäftigung ausüben, zur Zahlung einkommensabhängiger Beträge verpflichtet. Die Beiträge berechnen sich dabei nach dem gesamten Arbeitsentgelt des Werkstudenten. Ausnahme: Erklärt sich der Arbeitgeber bereit, zusätzlich zum Arbeitslohn Studiengebühren zu übernehmen, werden darauf keine Sozialversicherungsbeträge fällig. Vo raussetzung ist aber, dass der Arbeitgeber ein überwiegendes betriebliches Interesse an dem Studium hat. Dies ist z. B. der Fall, wenn der Arbeitgeber beabsichtigt, den Werkstudenten nach Abschluss seines Studiums regulär als Arbeitnehmer mit der im Studium erworbenen Qualifikation weiterzubeschäftigen.

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