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Mitarbeiter Ihres Unternehmens, die zwischen 450,01 € und 850 € monatlich verdienen, befinden sich automatisch in der sogenannten Gleitzone. Für diese...

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Wie Sie jetzt Aushilfen einstellen und dabei Sozialabgaben sparen

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Lohn Gehalt Aushilfe

Von Günter Stein,

Benötigen Sie für eine kurze Zeit Aushilfen, können Sie das Instrument der „kurzfristigen Beschäftigung“ einsetzen.

Aushilfen: So müssen Sie keine Sozialabgaben zahlen

Ihr Vorteil: Sie müssen den Arbeitslohn für den Mitarbeiter zwar versteuern, aber keine Sozialabgaben abführen. Das Arbeitsverhältnis ist befristet und läuft automatisch aus. Sie dürfen den Mitarbeiter nur für maximal 50 Tage oder 2 Monate im Jahr nach diesem Modell beschäftigen. Diese Kurzfristigkeit müssen Sie im Arbeitsvertrag festlegen (oder sie muss sich aus der Eigenart der Beschäftigung ergeben).

Aushilfen: Welche Fehler Sie vermeiden sollten

Was dürfen Sie nie tun?

  1. Ihre im eigenen Unternehmen bereits beschäftigten Mitarbeiter einsetzen.
  2. Ihren kurzfristig Beschäftigten noch gleichzeitig zusätzlich mit einem 400-€-Job versehen.
  3. Einen Mitarbeiter „kurzfristig beschäftigen“, der bei anderen Arbeitgebern schon 50 Tage oder 2 Monate „kurzfristig beschäftigt“ war oder bei anderen Arbeitgebern einen 400-€-Job ausübt.
  4. Ihre Aushilfe mit mehr als 400 € beschäftigen, wenn die Aushilfe diese Tätigkeit berufsmäßig ausübt und die Tätigkeit eine große Bedeutung für den Lebensunterhalt hat (es scheiden also etwa Arbeitslose aus).

Welche Berufsgruppen können Sie in der Regel kurzfristig für über 400 € im Monat beschäftigen?

  1. Hausfrauen, Studenten, Schüler, Rentner, Vorruhestandsbezieher
  2. Arbeitnehmer, die neben einer Hauptbeschäftigung bei Ihnen helfen

Aushilfen: Schließen Sie genaue Vereinbarungen ab

Arbeitet die Aushilfe Vollzeit, dann gilt die 2-Monats-Grenze, arbeitet sie weniger als 5 Tage die Woche, gilt die 5-Tage-Grenze!

Tipp: Schließen Sie genaue Vereinbarungen ab und lassen Sie sich schriftlich bestätigen, dass Ihre Aushilfe parallel nicht bei anderen Arbeitgebern einen 400-€-Job ausübt oder schon kurzfristig so lange beschäftigt war, dass sie durch Ihr Vertragsverhältnis die Grenzen überschreitet. Und dass sie (bei Bezug von mehr als 400 €) diese Tätigkeit nicht berufsmäßig ausübt und keine große Bedeutung für ihr Auskommen hat.

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