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Zulagen für Teilzeitkräfte: Bei falscher Kürzung drohen Nachzahlungen

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Von Günter Stein,

Wenn Sie das Entgelt für Ihre Teilzeitkräfte festlegen, dürfen Sie bei der Zuteilung von Entgeltbestandteilen keinen Fehler machen. Mit fehlerhaften Kürzungen könnten Sie Teilzeitkräfte nach § 4 TzBfG benachteiligen. Die entsprechenden Vertragsbestandteile sind dann unwirksam und Ihnen drohen entsprechende Nachzahlungen.Beispiel:Mein RatBeispiel:Und das Beste:

Wenn Sie das Entgelt für Ihre Teilzeitkräfte festlegen, dürfen Sie bei der Zuteilung von Entgeltbestandteilen keinen Fehler machen. Mit fehlerhaften Kürzungen könnten Sie Teilzeitkräfte nach § 4 TzBfG benachteiligen. Die entsprechenden Vertragsbestandteile sind dann unwirksam und Ihnen drohen entsprechende Nachzahlungen.

Beispiel:

Eine Funktionszulage knüpft an eine bestimmte Tätigkeit an. Daher müssen Sie die Zulage auch allen Mitarbeitern zahlen, die die jeweilige Tätigkeit ausüben. Sie dürfen und müssen den Umfang bei Teilzeitkräften in das entsprechende Verhältnis zum Umfang bei Vollzeitkräften setzen. Das ergibt sich auch aus einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts (Az. 10 AZR 338/08)

Im zugrundeliegenden Fall zahlte eine Arbeitgeberin ihren Mitarbeitern ab einer Stundenzahl von 24 pro Woche an einer Ausgangskasse eine Funktionszulage. Eine Teilzeitkraft war in mehreren Wochen weniger als 24 Stunden an der Ausgangskasse tätig und erhielt die Zulage nicht. Sie war der Ansicht, trotzdem einen Anspruch auf die Zulage zu haben, und klagte. Das BAG gab ihr Recht: Die Mitarbeiterin könne die Zulage verlangen, solange sie den gleichen Anteil ihrer Gesamtarbeitszeit an der Ausgangskasse verbringe wie eine Vollzeitkraft mit 38 Wochenstunden (also 24/38).

Mein Rat

Sie sind durch § 4 TzBfG gerade nicht zur unsachlichen, sondern zur anteiligen Gleichbehandlung von Teilzeitbeschäftigten verpflichtet.

Beispiel:

Sie kürzen für alle Mitarbeiter – gleichgültig, ob es sich dabei um eine Vollzeit- oder eine Teilzeitkraft handelt – das Gehalt um 300 €. Damit verstoßen Sie gegen das Diskriminierungsverbot von Teilzeitkräften.

Möglich wäre dagegen eine Kürzung um 300 € für alle Vollzeitbeschäftigten und eine entsprechende anteilige Kürzung für die Teilzeitbeschäftigten oder eine prozentuale Kürzung zu gleichem Prozentanteil.

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