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Entgelterhöhungen gibt das Budget eines Unternehmens nicht immer her – zudem bleibt den Beschäftigten nach Abzug von Lohnsteuer und...

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Jetzt erst gleicher Lohn für Frauen und Männer?

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Lohn
Urheber: marcus_hofmann | Fotolia

Von Arno Schrader ,

Bereits seit einer gefühlten Ewigkeit gibt es das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG), welches eine willkürliche Schlechterstellung bestimmter Gruppen, insbesondere auch von Frauen, verbietet. Der Gesetzgeber ließ es sich aber nicht nehmen, jetzt noch einen draufzusetzen. Aber sind damit auch wirkliche Erneuerungen für Ihr Unternehmen verbunden?

Nach § 3 Abs. 1 Entgelttransparenzgesetz gilt: "Bei gleicher oder gleichwertiger Arbeit ist eine unmittelbare oder mittelbare Benachteiligung wegen des Geschlechts im Hinblick auf sämtliche Entgeltbestandteile und Entgeltbedingungen verboten." Als gleiche Arbeit wird dabei angesehen, wenn an verschiedenen Arbeitsplätzen oder nacheinander am selben Arbeitsplatz identische oder gleichartige Tätigkeiten ausgeübt werden. Eine gleichwertige Arbeit von Männern und Frauen liegt vor, wenn sie durch ihre Tätigkeit als in einer vergleichbaren Situation befindlich angesehen werden können. Dabei sind vor allem zu berücksichtigen: die Art der Arbeit, die Ausbildungsanforderungen und die Arbeitsbedingungen.

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Eine solche Schlechterstellung war jedoch schon bisher aufgrund des AGG und zuvor seit 1980 durch § 611a Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) verboten. Mit der weiteren Regelung wird dem höchstens noch ein wenig Nachdruck verliehen.

Wesentliche Neuerungen nur für große Unternehmen

Die wesentliche Neuerung, die mit dem neuen Gesetz verbunden ist, liegt in einem Auskunftsanspruch. Mit diesem können nunmehr einzelne Arbeitnehmer/innen in Erfahrung bringen, wie hoch die Bezahlung von Arbeitnehmern des jeweils anderen Geschlechts für eine gleiche oder vergleichbare Tätigkeit ist. Dieser Anspruch besteht aber nur in Betrieben mit mehr als 200 Beschäftigten.

Wichtiger Hinweis! Bei der Beantwortung eines Auskunftsverlangens müssen Sie die personenbezogenen Daten Ihrer Arbeitnehmer wahren. Sie dürfen beispielsweise kein Vergleichsentgelt angeben, wenn die Vergleichstätigkeit von weniger als 6 Beschäftigten des jeweils anderen Geschlechts ausgeübt wird. Arbeitgeber mit in der Regel mehr als 500 Beschäftigten werden zudem durch das Gesetz dazu augefordert, freiwillig Prüfverfahren mit Blick auf ihre Entgeltregelungen durchzuführen. Eine rechtliche Pflicht zur Durchführung der Prüfverfahren besteht nicht.

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