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Entgelterhöhungen gibt das Budget eines Unternehmens nicht immer her – zudem bleibt den Beschäftigten nach Abzug von Lohnsteuer und...

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Lohnabrechnung: Beschäftigungsverbot: So zahlen Sie keinen Cent zu wenig oder zu viel:

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Beschäftigungsverbot Lohnabrechnung Schwangerschaf

Von Günter Stein,

Da diese Frage häufig Gegenstand von Leseranfragen ist, hier die Antwort für Sie: Das Entgelt, das Sie der Mitarbeiterin fortzahlen, entspricht dem Durchschnittsverdienst der letzten 13 Wochen (bei wöchentlicher Abrechnung) oder 3 Monate vor Beginn des Monats, in dem die Schwangerschaft eingetreten ist (Referenzprinzip).Beispiel:

Da diese Frage häufig Gegenstand von Leseranfragen ist, hier die Antwort für Sie:

Das Entgelt, das Sie der Mitarbeiterin fortzahlen, entspricht dem Durchschnittsverdienst der letzten 13 Wochen (bei wöchentlicher Abrechnung) oder 3 Monate vor Beginn des Monats, in dem die Schwangerschaft eingetreten ist (Referenzprinzip).

Hat das Arbeitsverhältnis kürzer gedauert, legen Sie diesen kürzeren Zeitraum zu Grunde. Begann das Arbeitsverhältnis erst nach Eintritt der Schwangerschaft, berechnen Sie das Entgelt nach den ersten 3 Monaten/13 Wochen der Beschäftigung:

1. Schritt:

Zunächst benötigen Sie den Beginn der Schwangerschaft (nach dem Zeugnis des Arztes oder der Hebamme). Ist dieser nicht angegeben, rechnen Sie vom voraussichtlichen Geburtsdatum (das immer angegeben ist) 280 Tage zurück.

2. Schritt: Anschließend ermitteln Sie den Referenzzeitraum für das Entgelt: Der Zeitraum endet am letzten Tag des Monats, der dem Eintritt der Schwangerschaft vorausgeht, um 24 Uhr. Von diesem Zeitpunkt aus rechnen Sie 3 Monate oder 13 Wochen zurück.

Beispiel:

Erster Tag der Schwangerschaft ist der 14.4.2011. Ende des Referenzzeitraums ist damit der 31.3.2011, 24 Uhr. Beginn des Referenzzeitraums ist der 1.1.2011, 0 Uhr (3 Monate) oder der 31.12.2010, 0 Uhr (13 Wochen).

2. Schritt:

Nun rechnen Sie das gesamte Bruttoentgelt, das die Mitarbeiterin im Referenzzeitraum verdient hat, zusammen. Dazu gehören alle Leistungen, die sich auf die Arbeit im Referenzzeitraum beziehen. Berücksichtigen Sie diese auch dann, wenn sie erst später zahlt werden.

3. Schritt:

Schließlich teilen Sie das errechnete Gesamtentgelt durch die Zeiteinheiten (13 Wochen oder 3 Monate) – und schon sind Sie fertig!

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