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Lohnabrechnung: So senken Sie Ihre Personalkosten - 6 wirksame Sofort-Spar-Tipps

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Von Günter Stein,

Sie sind Geschäftsführer und wollen möglichst schnell und nachhaltig Kosten senken? Sie glauben, Sie sparen schon wo Sie können? Irrtum! Mit diesen 6 wirksamen Sofort- Maßnahmen sparen Sie nochmals bis zu 18 % Ihrer Personalkosten!

Kaum ein Unternehmen kann noch behaupten, die globale Rezession gehe spurlos an ihm vorüber. Überall müssen Einsparungen her – und das am besten beim Kostentreiber Nr. 1: den Personalkosten. Sie glauben, Sie sparen bereits, wo Sie können? Dass weitere Personalkosten jetzt nur noch durch Kündigungen eingespart werden können? Vorsicht! So einfach Kündigungen auf den 1. Blick scheinen: Entlassungen sind längst nicht immer sinnvoll oder gar notwendig. Denn die Top-Mitarbeiter, die jetzt gehen müssen, kommen garantiert in besseren Zeiten zu Ihnen nicht zurück. Und die Low-Performer kämpfen angesichts der wirtschaftlichen Lage mehr denn je um ihre Arbeitsplätze: die steigende Zahl von für Sie unsicheren und kostspieligen Kündigungsschutzprozessen ist vorprogrammiert. Da kommt eine gute Nachricht doch gerade richtig: es gibt nämlich noch viele andere Möglichkeiten, Personalkosten effektiv einzusparen – ohne dass Sie Mitarbeitern kündigen müssen.

Lohnabrechnung: Wie Sie jetzt Personalkosten senken können

Personalkosten zu senken heißt nicht zwingend, Kündigungen aussprechen zu müssen. Es gibt viele Alternativen, mit denen Sie überraschende Einspareffekte erzielen können. Hier kommen 6 wirksame Sofort-Spar-Tipps – damit Sie gleich mit dem Einsparen beginnen können:

Sofort-Spar-Tipp-Nr. 1: Sonderzahlungen

Vor der Entscheidungen über Sonderzahlungen wie das Weihnachtsgeld und gegebenenfalls noch einmal vor der Auszahlung sollten Sie prüfen: Ist die geplante Höhe in Anbetracht der aktuellen Risiken wirklich vertretbar? Sofern es sich um eine freiwillige Zahlung handelt, können Sie sie alljährlich neu festlegen und auch kurzfristig reduzieren (BAG, 12.1.2000, 10 AZR 840/98). Zahlungen, zu denen Sie nicht durch Arbeits- oder Tarifvertrag verpflichtet sind, sollten Sie immer mit einem Freiwilligkeitsvorbehalt versehen. Das heißt, Sie stellen gegenüber Ihren Mitarbeitern bei der Auszahlung klar, dass die Zahlung keinen Rechtsanspruch für die Zukunft begründet.

Lohnabrechnung: Warum Sie auf Leiharbeitskräfte setzen sollten

Sofort-Spar-Tipp-Nr. 2: Neueinstellungen

Durch Neueinstellungen Kosten sparen? Ja, Sie haben richtige gelesen. Denn wenn Sie in diesen Tagen neue Mitarbeiter brauchen, dann sollten Sie vorrangig auf befristete Arbeitsverhältnisse und Leiharbeitskräfte setzen. Das erleichtert Ihnen die Trennung, wenn die Auftragslage schlechter wird. Befristete Arbeitsverträge sollten dabei eine Klausel enthalten, wonach auch eine ordentliche Kündigung vor Fristablauf möglich ist. Überhaupt sollten Sie in allen neuen Arbeitsverträgen auf möglichst viel Flexibilität achten (z. B. bei der Arbeitszeit, durch Widerrufsvorbehalte für Lohnzulagen usw.).

Sofort-Spar-Tipp-Nr. 3: Dienstreisen

Was nicht wirklich notwendig ist, wird gestrichen. Bei notwendigen Reisen ist auf die Kosten zu achten (also möglichst Economy bzw. 2. Klasse, Übernachtungen möglichst vermeiden).

Sofort-Spar-Tipp-Nr. 4: Urlaub

Eventuell bitten Sie Mitarbeiter, in auftragsschwachen Zeiten Urlaub zu nehmen. Oder Sie ordnen für eine bestimmte Zeit Betriebsurlaub an.

Lohnabrechnung: Nicht auf notwendige Weiterbildungen verzichten

Sofort-Spar-Tipp-Nr. 5: Weiterbildung

Bildungsmaßnahmen stehen in Krisenzeiten häufig als Erstes auf dem Prüfstand. Auf notwendige Weiterbildung sollten Sie trotzdem nicht verzichten. Sie können aber stärker auf innerbetriebliche Weiterbildungsmaßnahmen setzen.

Sofort-Spar-Tipp-Nr. 6: Auslastung der Mitarbeiter

Prüfen Sie die Auslastung Ihrer Mitarbeiter – manche haben möglicherweise noch Kapazitäten frei. Holen Sie jetzt diese Mitarbeiter, die noch nicht voll ausgelastet sind, mit ins Boot, um Zusatzaufgaben zu übernehmen. Wird diese Aufgabe problemlos bewältigt, können Sie das Arbeitspensum langsam steigern. Achten Sie dabei aber darauf, dass aus einer Unterforderung keine Überforderung wird und sich die Aufgabenzuweisung im Rahmen Ihres Direktionsrechts bewegt.

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