Gratis-Download

Entgelterhöhungen gibt das Budget eines Unternehmens nicht immer her – zudem bleibt den Beschäftigten nach Abzug von Lohnsteuer und...

Jetzt downloaden

Lohnsteuer: Für die Schulungsverpflegung Ihrer Mitarbeiter haben Sie 2 + 1 Möglichkeiten

0 Beurteilungen

Von Günter Stein,

Waren Sie bislang auch immer ein wenig unsicher, wie Sie die Verpflegungskosten für Ihre Mitarbeiter in der Lohnsteuer als geldwerten Vorteil nun berechnen sollen?Ist auch nur eine Kleinigkeit nicht 100%ig korrekt, sagt das Finanzamt: „Nada!“ Nichts – und Sie müssen nachzahlen, nachzahlen, nachzahlen …

Kein Wunder: Durften Sie doch die amtlichen Sachbezugswerte nach den Lohnsteuerrichtlinien (LStR) bislang nur anwenden, wenn die Verpflegung auf eine gewisse Dauer angelegt ist. Das führte nicht nur oft zu Verwirrung, sondern auch zu Rechtsunsicherheit. Deswegen räumt die Verwaltung Ihnen nun aufgrund eines Schreibens des Bundesfinanzministeriums (AZ: IV C 5 – S 2334/08/10013) die Wahl zwischen zwei Möglichkeiten ein. Aus denen dürfen Sie sich die günstigere aussuchen.

_________________________________________

- Anzeige -

GRATIS-Sofort-Download: Nur heute – nur noch wenige Stunden

Hier steht Ihr bares Geld auf dem Spiel

Jedes Detail, jedes kleine Wort entscheidet darüber, ob das Finanzamt Ihre Rechnungen zum Vorsteuer-Abzug anerkennt: Ist auch nur eine Kleinigkeit nicht 100%ig korrekt, sagt das Finanzamt: „Nada!“ Nichts – und Sie müssen nachzahlen, nachzahlen, nachzahlen …

Aber Sie haben Glück! Denn jetzt gibt es einmalig exklusiv für Sie – und nur heute – den Spezialreport "Rechnungspflichtangaben und Vorsteuer". Entdecken Sie darin, wie Sie alle teuren Fallen bei Rechnungen umgehen, die anderen bares Geld kosten:

  • Falle 1: Name und Anschrift des leistenden Unternehmens
  • Falle 2: Steuernummer oder USt-IdNr. des leistenden Unternehmens
  • Falle 3: Fortlaufende Rechnungsnummer
  • Falle 4: Menge und Art der gelieferten Ware
  • Falle 5: Zeitpunkt der Lieferung oder sonstigen Leistung
  • Falle 6: Im Voraus vereinbarte Minderung des Entgelts
  • Falle 7: Entgelt, getrennt nach Steuersätzen und Steuerbetrag oder Hinweis auf eine Steuerbefreiung

Wer diese Fallen nicht kennt, riskiert Nachzahlungen von hunderten, tausenden und mehr Euro. Handeln Sie deshalb jetzt und fordern Sie Ihr Exemplar an. Am besten sofort. Schon morgen ist ein kostenloser Download nicht mehr möglich.


Sie bekommen diesen Spezialreport jetzt sofort GRATIS als PDF, wenn Sie hier klicken!

_________________________________________

Lohnsteuer: Möglichkeit 1 - Sie wenden die amtlichen Sachbezugswerte nicht an

Das ist für Sie und Ihren Mitarbeiter günstiger, wenn der Wert der Mahlzeiten innerhalb der Verpflegungspauschale bleibt oder wenn Sie die Freigrenze für Sachbezüge (44 €) nicht bereits für andere Sachbezüge ausgeschöpft haben.

So sind die Regeln: Bei dieser Besteuerungsvariante ist die Verpflegung zunächst nach § 3 Nr. 16 Einkommensteuergesetz (EStG) steuerfrei in Höhe der folgenden Pauschalen:

  • Im Wert von 24 € bei einer Abwesenheit von 24 Stunden
  • im Wert von 12 € bei einer Abwesenheit von mindestens 14 Stunden
  • im Wert von 6 € bei einer Abwesenheit von mindestens 8 Stunden

Außerdem gilt die Freigrenze des § 8 Abs. 2 Satz 9 EStG.

Das bedeutet: Übersteigen die Kosten für die der Mahlzeiten die oben genannten Pauschalen, ist der Mehrbetrag steuerpflichtig. Steuerfrei und damit sozialabgabenfrei bleibt in diesem Fall der steuerpflichtige Anteil bis zur Grenze von 44 € monatlich.

Beispiel: Sie schicken Mitarbeiter Ihres Unternehmens zu einer eintägigen Fortbildungsveranstaltung. Die Abwesenheitsdauer beträgt 10 Stunden. In der Zeit erhalten sie eine Mahlzeit im Wert von 14 € pro Person. Weitere Sachbezüge haben die betreffenden Mitarbeiter in dem Monat der Schulung nicht erhalten.

Ergebnis: Im Wert von 6 € ist die Mahlzeit nach § 3 Nr. 16 EstG steuerfrei. Die verbleibenden 8 € dürfen Sie wegen der Freigrenze in Höhe von 44 € ebenfalls steuerfrei (und beitragsfrei) belassen.

Achtung: Werbungskosten können Ihre Mitarbeiter für die Schulung aber nicht mehr geltend machen, weil sie einen steuerfreien Sachbezug erhalten haben.

Lohnsteuer: Möglichkeit 2 - Sie wenden die amtlichen Sachbezugswerte an

Diese Möglichkeit sollten Sie wählen, wenn

  1. Ihre Mitarbeiter im Monat der Schulung bereits Sachbezüge erhalten hat oder
  2. die Mahlzeit einen hohen Wert hat.

Grund: Im ersten Fall können Sie die 44-€-Freigrenze für ihn nicht mehr anwenden. Und im zweiten Fall lohnt es sich, weil es auch für eine teure Mahlzeit steuerlich bei den geringen Sachbezugswerten bleibt.

So sind die Regeln: Bei dieser Besteuerungsvariante muss der Mitarbeiter einen geringen steuerlichen Betrag in Höhe der Sachbezugswerte versteuern, darf aber Verpflegungsaufwendungen in Höhe der oben genannten Pauschalen als Werbungskosten geltend machen.

Achtung: Die amtlichen Sachbezugswerte dürfen Sie nur anwenden, wenn der Wert der Mahlzeit 40 € nicht übersteigt.

In Höhe der Sachbezugswerte fällt steuerpflichtiges Arbeitsentgelt an:

  • für Frühstück pro Tag 1,53 €
  • für Mittagessen und Abendessen pro Tag je 2,73 €

Beispiel: Ein Mitarbeiter erhält auf einer Auswärtstätigkeit ein Mittagessen im Wert von 20 €. Er ist 10 Stunden abwesend.

Ergebnis: Sie rechnen mit Sachbezugswerten ab und bewerten die Mahlzeit mit 2,73 €, die für den Mitarbeiter steuer- und beitragspflichtiges Arbeitsentgelt sind. In seiner Einkommensteuererklärung kann er aber die Pauschale von 6 € für diesen Tag als Werbungskosten geltend machen.

Lohnsteuer: Überraschungs-Möglichkeit 3 - Sie kombinieren die ersten beiden Möglichkeiten

Mit einem kleinen Trick können Sie sogar beide Möglichkeiten zum Nutzen aller kombinieren – auch wenn die sich ja auf den ersten Blick auszuschließen scheinen. Wenn Sie also Ihren zur Schulung entsandten Mitarbeitern besonders viel für die Verpflegung zukommen lassen wollen, können Sie beide Möglichkeiten nämlich auch kombinieren.

Und das geht so:

  1. Sie sorgen dafür, dass die Mitarbeiter bei einer Schulung von 10 Stunden Abwesenheitsdauer ein Mittagessen im Wert von 20 € pro Mahlzeit erhalten.
  2. Außerdem gewähren Sie diesen Mitarbeitern dazu noch einen Zuschuss fürs Essen in Höhe von 5 €. Von diesen 5 € behalten Sie von vornherein den Sachbezugswert von 2,73 € ein.

So sind die Regeln: Eigentlich müssten Sie die Mahlzeiten nun mit dem Sachbezugswert bewerten. Die Bewertung können Sie hier aber entfallen lassen. Der Abzug des Sachbezugswerts von Ihrem Zuschuss gilt als Zahlung durch die Mitarbeiter. Der Zuschuss ist nach § 3 Nr. 16 EStG steuerfrei.

Achtung: Vergessen Sie nicht, dies nach § 4 Abs. 2 Lohnsteuerdurchführungsverordn<wbr />ung aufzuzeichnen! Da der Zuschuss ja nur 5 € betrug, dürfen die Beschäftigten außerdem noch 1 € als Werbungskosten geltend machen.

Die Kombination bietet gleich drei Vorteile: Für Sie und Ihre Mitarbeiter ist diese Besteuerungsvariante höchst elegant:

  1. Ihre Angestellten haben in diesem Fall nämlich Verpflegungszuwendungen im Wert von 22,27 € erhalten.
  2. Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge müssen Sie nicht abführen.
  3. Die Freigrenze von 44 € haben Sie so ebenfalls nicht beansprucht.

 

Lohn und Gehaltsabrechnung aktuell

Vom Anspruch auf Teilzeitbeschäftigung über Mutterschutz und Elternzeit bis hin zu Fragen zu Urlaubsgewährung, Überstunden und Sonderurlaub. Vereinfachen Sie jetzt Ihre Lohnabrechnung!

Datenschutz

Anzeige

Produktempfehlungen

Steigern Sie Ihre Erfolgsquote: Vergaberecht & Angebotsstrategien für Bieter

Machen Sie Ihre Lohn- und Gehaltsabrechnung unangreifbar!

Der persönliche 15-Minuten-Coach für erfolgreiche Führungskräfte, Chefs und Vorgesetzte.

Betriebliche Entgeltabrechnung auf dem neuesten Stand der Gesetzgebung und Rechtsprechung

Rechtssichere und professionelle Personalarbeit

Einfach und sicher im Personalbüro – Sozialversicherung | Lohnsteuer | Arbeitsrecht