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Entgelterhöhungen gibt das Budget eines Unternehmens nicht immer her – zudem bleibt den Beschäftigten nach Abzug von Lohnsteuer und...

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Mit dieser Checkliste gehen Sie bei Geschenken an Mitarbeiter auf Nummer Sicher!

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Aufmerksamkeiten

Von Günter Stein,

Möchten Sie Mitarbeitern zeigen, dass Sie sie schätzen, ist vieles steuer- und beitragsfrei möglich: eine einmalige kleine Anerkennung jetzt zum Jahresanfang oder regelmäßige Extras, um das Arbeitsentgelt Ihrer Beschäftigten etwas aufzubessern.

Jedes Geschenk und jede Aufmerksamkeit hat aber eigene Regeln für die Steuer- und Beitragsfreiheit. Wie hier die Aufmerksamkeiten aus persönlichem Anlass.

Zu den Aufmerksamkeiten aus persönlichem Anlass zählen alle Annehmlichkeiten und Gelegenheitsgeschenke von Ihrer Seite. Sie sind steuer- und beitragsfrei, wenn sie keine Entlohnung des Mitarbeiters, sondern „notwendige Begleiterscheinung betriebsfunktionaler Zielsetzungen“ sind. Das ist der Fall, wenn die unten genannten Voraussetzungen alle zusammen vorliegen:

Checkliste: Können Sie diese Punkte alle abhaken, ist Ihr Geschenk an den Mitarbeiter steuer- und beitragsfrei

Voraussetzung Das bedeutet konkret
Es handelt sich um eine Sachzuwendung Vermeiden Sie Geldgeschenke, auch in Form von Sondermünzen etc. Diese sind immer lohnsteuer- und beitragspflichtiges Arbeitsentgelt, auch wenn es sich um ganz geringe Beiträge handelt.
Das Geschenk ist allgemein üblich Beispielsweise Blumen, Bücher, DVDs, CDs, alkoholische Getränke, Süßigkeiten etc.
Das Geschenk führt zu keiner nennenswerten Bereicherung des Mitarbeiters Der Wert der Aufmerksamkeiten übersteigt grundsätzlich nicht die Freigrenze von 40 € (einschließlich Umsatzsteuer).
Sie schenken aus Anlass eines persönlichen Ereignisses des Arbeitnehmers oder eines Familienangehörigen Beispielsweise Geburtstag, Hochzeit, Krankenbesuch, Geburt, Taufe, Einschulung eines Kindes, Jubiläum

Achtung:

Bei den 40 € handelt es sich um eine Freigrenze, nicht um einen Freibetrag (R 19.6. Abs. 1 Lohnsteuer-Richtlinien (LStR) 2011). Sorgen Sie deshalb dafür, dass die Grenze um keinen Cent überschritten wird.

Diese beiden Begriffe dürfen Sie nicht verwechseln!

  • Freibetrag: Die Zuwendung darf für die Steuerfreiheit einen bestimmten Betrag nicht überschreiten. Der über der Grenze liegende Betrag ist steuerpflichtig.
  • Freigrenze: Die Zuwendung darf für die Steuerfreiheit einen bestimmten Betrag nicht überschreiten. Wird der Betrag auch nur um 1 Cent überschritten, ist die gesamte Zuwendung steuer- und damit auch beitragspflichtig.

 

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