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Neues Steuerrecht 2009 belohnt aktiv die Förderung von Gesundheit im Unternehmen

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Steuern Gesundheitsförderung

Von Günter Stein,

Aktives Gesundheitsmanagement gehört für viele Unternehmern mittlerweile zur Unternehmensstrategie. Das „Mehr“ an Gesundheitsgestaltung für die Mitarbeiter durch den Betrieb wird ab 2009 aber auch noch durch eine Steuererleichterung ermöglicht.

Gesundheitspolitische Ziele standen auf der Agenda unserer Bundesregierung und noch vor all den Konjunkturpaketen stand die finanzielle Unterstützung der betrieblichen Gesundheitsförderung durch das Finanzamt fest.

Krankenkassen unterstützen Betriebliche Gesundheitsförderung bereits

Geregelt ist das in den § 20 und § 20a des Fünften Sozialgesetzbuches (SGB V) Die Krankenkassen sind hiernach verpflichtet, Leistungen zur präventiven Gesundheitsförderung in Betrieben zu erbringen und die Umsetzung in den Unternehmen zu unterstützen. Auf genau diese Paragraphen nimmt das neue Steuergesetz ebenfalls Bezug. Denn insbesondere der § 20a regelt auch, welche präventiven Maßnahmen gefördert werden.

Genau nachzulesen sind diese in den Leitlinien „Gemeinsame und einheitliche Handlungsfelder und Kriterien der Spitzenverbände der Krankenkassen zur Umsetzung von § 20 Abs. 1 SGB V und § 20a SGB V“.

Bezogen auf das neue Steuergesetz heißt das: steuerlich gefördert werden nur die Maßnahmen aus dem Katalog, der durch die Krankenkassen bereits erarbeitet wurde.

Das sind die wichtigsten förderfähigen Maßnahmen:

  • Maßnahmen zur Reduzierung arbeitsbedingter Belastungen (z.B. Rückenschulungen, orthopädische Schwimmkurse)
  • die Bereitstellung einer gesundheitsgerechten betrieblichen Gemeinschaftsverpflegung
  • Maßnahmen zur Vermeidung psychosozialer Belastungen und Stress (z.B. Förderung individueller Kompetenzen der Stressbewältigung am Arbeitsplatz, gesundheitsgerechte Mitarbeiterführung)
  • Präventivmaßnahmen für den Suchtmittelkonsum (rauchfrei im Betrieb, Nüchternheit am Arbeitsplatz)

So sieht die steuerliche Entlastung genau aus

Die Steuerbefreiung dieser Leistungen soll auf einen jährlichen Höchstbetrag von 500 Euro je Arbeitnehmer beschränkt werden. Steuerfrei gestellt werden sollen auch Barleistungen bzw. Zuschüsse des Arbeitgebers an seine Arbeitnehmer, die diese für externe Maßnahmen aufwenden. An dieser Stelle stellt sich de Frage, ob Zuschüsse an Sportvereine oder Fitnessstudios auch steuerlich gefördert werden können. Leider nein!

Noch ein Plus: Veränderungen in der Bürokratie

Diese recht einfache Regelung sorgt auch für weiteren Bürokratieabbau. So entfallen aufwändige Einzelfallprüfungen. Bisher wurde vom Finanzamt streng geprüft, ob die Präventivmaßnahme doch eher ein versteckter Arbeitslohn ist. Dies dürfte, wenn Sie unter dem Betrag von 500 € bleiben, nun nicht mehr der Fall sein.

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