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Entgelterhöhungen gibt das Budget eines Unternehmens nicht immer her – zudem bleibt den Beschäftigten nach Abzug von Lohnsteuer und...

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Vorsicht: Prämien aus Bonusprogrammen sind Arbeitsentgelt

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Von Günter Stein,

Bonusprogramme werden zur Kundengewinnung immer beliebter. Sie in der Lohn- und Gehaltsbuchhaltung müssen sich daher über kurz oder lang mit der Behandlung von Prämien auseinander setzen, die Mitarbeiter Ihres Unternehmens z. B. aus beruflichen Fahrten erhalten. Als Arbeitshilfe kann Ihnen hierbei ein aktueller Erlass des Saarländischen Finanzministeriums\ndienen (24.10.2005, AZ: B /2-4-134/05-S 2334).

Bonusprogramme werden zur Kundengewinnung immer beliebter. Sie in der Lohn- und Gehaltsbuchhaltung müssen sich daher über kurz oder lang mit der Behandlung von Prämien auseinander setzen, die Mitarbeiter Ihres Unternehmens z. B. aus beruflichen Fahrten erhalten. Als Arbeitshilfe kann Ihnen hierbei ein aktueller Erlass des Saarländischen Finanzministeriums dienen (24.10.2005, AZ: B /2-4-134/05-S 2334).

Das Prämienprogramm der Deutschen Bahn mit dem Namen „bahn. bonus“ sieht vor, dass BahnCard-Inhabern für die Nutzung der BahnCard Punkte gutgeschrieben werden. Für eine gewisse Anzahl von Punkten erhalten die BahnCard-Inhaber schließlich Prämien. Verfügt ein Mitarbeiter Ihres Unternehmens über eine BahnCard für seine Dienstreisen, stellt sich für Sie im Lohnbüro die Frage, wie Sie die privat genutzten Prämien behandeln sollen.

Hierzu heißt es im Erlass des Finanzministeriums

Bonuspunkte, die ein Mitarbeiter im Rahmen einer dienstlichen Tätigkeit erhält und privat nutzt, sind ein lohnsteuerpflichtiger (und sozialversicherungspflichtiger) geldwerter Vorteil. Diesen rechnen Sie dem Mitarbeiter aber nicht schon bei Gutschrift der Punkte, sondern erst bei Inanspruchnahme der Prämie zu. Das gilt für das Bonusprogramm der Bahn ebenso wie für das „Miles&More“-Programm der Lufthansa oder für Bonusprogramme von Hotels und Autovermietern.

Achtung: Sachprämien sind aber steuerfrei, wenn sie den Wert von 1.080 € pro Kalenderjahr nicht übersteigen, § 3 Nr. 38 Einkommensteuergesetz.

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