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Entgelterhöhungen gibt das Budget eines Unternehmens nicht immer her – zudem bleibt den Beschäftigten nach Abzug von Lohnsteuer und...

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Wenn Sie Ihrem Arbeitnehmer die Lohnsteuerbescheinigung versehentlich nicht ausgehändigt haben

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Von Günter Stein,

Sie mussten die elektronische Lohnsteuerbescheinigung für 2004 bis zum 28.2.2005 nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz durch Datenfernübertragung an die Finanzverwaltung übermitteln.\n\nHaben Sie die Lohnsteuerbescheinigungen einzelner auf Lohnsteuerkarte beschäftigter Teilzeitkräfte versehentlich nicht übermittelt, holen Sie das noch nach. Ihre Verpflichtung zur Übermittlung der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung wird durch Fristablauf nicht ausgesetzt.

Sie dürfen daher nach dem 28.2. des Folgejahres beispielsweise auch noch korrigierte elektronische Lohnsteuerbescheinigungen erteilen.

Können Sie Lohnsteuer aber noch nachträglich einbehalten, wenn Sie nach Ablauf des Kalenderjahres bereits die Lohnsteuerbescheinigung übermittelt oder ausgeschrieben haben?

In diesem Fall erteilen Sie keine korrigierte Lohnsteuerbescheinigung, sondern zeigen die betroffenen Fälle unverzüglich Ihrem Betriebsstättenfinanzamt an (§ 41c Abs. 4 Einkommensteuergesetz – EStG).

Das Finanzamt fordert die zu wenig erhobene Lohnsteuer dann nach.

Eine korrigierte elektronische Lohnsteuerbescheinigung übermitteln Sie der Finanzverwaltung daher nur dann, wenn Ihr zunächst übermittelter Datensatz falsch war.

Wie Sie die korrigierte Datenlieferung technisch abwickeln, hängt von Ihrer Software ab. Setzen Sie sich dazu mit Ihrem Programmanbieter in Verbindung.

Wichtig:

In der Korrekturlieferung müssen folgende Daten identisch mit der zu überschreibenden Datenlieferung sein:

  • Ihre Steuernummer
  • Ihr Ordnungsmerkmal für den Arbeitnehmer (Personalnummer)
  • eTIN Ihres Arbeitnehmers
  • Zeitraum der Beschäftigung
  • Art der Bescheinigung (Lohnsteuerbescheinigung oder Besondere Lohnsteuerbescheinigung)

Weicht eine dieser Angaben ab, wird die Korrekturlieferung nicht als solche erkannt.

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