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Wie können Sie Nebenkosten bei der Überlassung von PCs vermeiden?

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PC-Überlassung Lohnsteuer Sozialversicherung Neben

Von Günter Stein,

Wenn Sie Beschäftigten einen PC zu Hause auch zur privaten Nutzung überlassen, möchten Sie das Ganze möglichst ohne weitere Nebenkosten für die Beschäftigten und für Ihr Unternehmen durchführen.

Die Lösung:

Überlässt Ihr Unternehmen Mitarbeitern einen Personal Computer verbilligt oder kostenlos, gibt es eine Möglichkeit, die zunächst zur Lohnsteuer- und Beitragspflicht des geldwerten Vorteils führt, und 2 Möglichkeiten, die nebenkostenfrei bleiben:

Wie Sie bei der Überlassung von PCs Nebenkosten sparen

Variante Steuer- und Sozialversicherungspflicht Das bedeutet
Sie schenken Mitarbeitern einen PC. Aus der Übereignung entsteht ein geldwerter Vorteil. Dieser ist steuer- und sozialversicherungspflichtig. Es entstehen Nebenkosten. Sie können aber die Lohnsteuer mit 25 % pauschalieren, wenn der Mitarbeiter den PC zusätzlich zum Entgelt erhält. Die Folge:
Das pauschal versteuerte Arbeitsentgelt ist sozialversicherungsfrei und zählt nicht zum Arbeitsentgelt. Auf diese Weise sparen Sie Beiträge.

Achtung: Eine zusätzlich zum Arbeitsentgelt gezahlte Leistung liegt auch dann vor, wenn sie unter Anrechnung auf eine andere freiwillige Sonderzahlung (z. B. freiwillig geleistetes Weihnachtsgeld) erbracht wird (R 3.33 Abs. 5 Lohnsteuer-Richtlinien 2011).
Sie überlassen Mitarbeitern einen PC im Unternehmen, den diese auch privat nutzen dürfen. Die private Nutzung ist steuer- und sozialversicherungsfrei. Es entstehen dem Mitarbeiter und Ihrem Unternehmen keine weiteren Nebenkosten in Form von Lohnsteuer- und Sozialversicherungsbeiträgen. Es besteht außerdem keine Gefahr für die 400-€-Grenze.
Sie überlassen Mitarbeitern einen PC leihweise unentgeltlich, den diese mit nach Hause nehmen und dort auch privat nutzen dürfen. Die private Nutzung ist steuer- und sozialversicherungsfrei. Es entstehen dem Mitarbeiter und Ihrem Unternehmen keine weiteren Nebenkosten in Form von Lohnsteuer- und Sozialversicherungsbeiträgen. Es besteht außerdem keine Gefahr für die 400-€-Grenze.

 

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