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„Und jetzt?“ Diese Frage stellt sich fast jeder Arbeitgeber und Personaler, der nicht jeden Tag mit Lohnpfändungen zu tun hat. Die Angst, einen Fehler...

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Lohnpfändung: Was sich zum 1.1.2017 ändert

 
Lohnpfändung
Urheber: nmann77 | Fotolia

Von Michael G. Peters,

Erschreckende Zahlen: Laut Hochrechnungen sollten am 31.12.2016 insgesamt 6,85 Millionen Haushalte in Deutschland überschuldet sein. Eine häufige Folge: Lohnpfändungen. Und dabei kommt es am 1.1.2017 zu einer Änderung: Die pfändbaren Unterhaltsanprüche von Kindern steigen.

Zum Jahreswechsel: Ab dann gilt diese neue Tabelle Pünktlich zu Neujahr tritt die neue Düsseldorfer Tabelle in Kraft. Danach berechnen sich die Ansprüche von Kindern, die von Ihren Mitarbeitern Unterhalt verlangen können. Ab dem 1.1.2017 gibt’s mehr Geld.

So steigen die Unterhaltsansprüche am Neujahrstag

Alter des Kindes:

  • Bis 6 Jahre:

Unterhalt bis 31.12.2016: 335 €

Unterhalt ab 1.1.2017: 347 €

  • Bis 12 Jahre

Unterhalt bis 31.12.2016: 384 €

Unterhalt ab 1.1.2017: 393 €

  • Bis 18 Jahre

Unterhalt bis 31.12.2016: 450 €

Unterhalt ab 1.1.2017: 460 €

 

Was das für Sie als Arbeitgeber bedeutet

Klingelt der Gerichtsvollzieher mit einer Lohnpfändung an Ihrer Tür, kommt Arbeit auf Sie als Arbeitgeber zu. Jetzt geht die Rechnerei los, wie viel Lohn von Ihrem Mitarbeiter einbehalten und an dessen Gläubiger überwiesen werden muss.

Das beste Rezept: Darum können Sie erst mal abwarten

Ihr Vorteil als Arbeitgeber: Wenn Sie abwarten, passiert erst mal nichts! Unterhaltsberechtigte Kinder müssen die Ansprüche nach der Düsseldorfer Tabelle erst einmal geltend machen. Erst wenn Sie als Arbeitgeber eine Nachricht vom Gericht erhalten, sind Sie verpflichtet, die neuen Sätze zu berücksichtigen.

 

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Herausgeber: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG
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