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Arbeitsverträge sind auch bei Minijobbern nicht ohne

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Urlaubsvertretung

Von Midia Nuri,

Gerade in Saisonspitzenzeiten wie etwa jetzt in der Adventszeit oder auch im Sommer sind Minijobber oft ungemein praktisch. Rasch können Sie mit den flexiblen Aushilfen Ihre Kapazität anpassen – nach oben wie nach unten.

 

So unkompliziert der Einsatz ist, so sorgfältig sollten Sie bei der Einstellung den Arbeitsvertrag ausfertigen. Damit Sie nicht in eine dieser Fallen tappen:

Falle 1: Die Entgelthöhe

Das monatliche Entgelt des Mitarbeiters darf 450 € nicht überschreiten. Der Verdienst darf diese Entgeltgrenze

  • im Monatsschnitt und
  • inklusive einmal jährlich gezahlter Zuwendungen wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld

nicht überschreiten.

Falle 2: Sittenwidrige Stundenlöhne

Sie dürfen nun aber auch nicht den Fehler machen, vorsichtshalber den Lohn für Ihre Minijobber etwas niedriger anzusetzen. Mal abgesehen davon, dass Sie dann vielleicht keine oder keine sehr engagierten Mitarbeiter finden werden, dürfen die Stundenlöhne bei Minijobbern auch nicht sittenwidrig sein. Setzen Sie die Stundenlöhne also – genau wie bei Ihren regulären Mitarbeitern auch – im tariflichen Rahmen an. Sind sie zu niedrig, müssen Sie sonst nämlich mit Nachzahlungsaufforderungen rechnen.

 

Falle 3: Überstunden

Bei der Prüfung der Entgeltgrenze zählt im Zweifel das Entgelt für unvorhergesehene Überstunden nicht mit – allerdings gilt das nur maximal 2 mal jährlich.

Das gilt allerdings nur, solange Sie im Arbeitsvertrag Formulierungen meiden, nach denen Überstunden pauschal abgegolten sind.

Falle 4: Mehrfachbeschäftigung!

Mehrere Minijobs addieren sich für den Arbeitnehmer - und können ebenfalls dazu führen, dass das Gehalt die Geringfügigkeitsgrenze von 450 € übersteigt.
Ihr Mitarbeiter sollte Ihnen gegenüber daher schon im Arbeitsvertrag erklären, ob und welche weiteren Beschäftigungen er ausübt. Außerdem sollte der Arbeitsvertrag ihn ausdrücklich dazu verpflichten, Sie über jede neue weitere Beschäftigung umgehend zu informieren.

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