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Höhere Kosten für Sie als Arbeitgeber: Die Pauschalabgaben bei Minijobs sollen angehoben werden

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Von Günter Stein,

Ihre Abgaben sollen ab dem 1. 7. 2006 von 25 auf 30 % steigen/ Änderung auch für Versicherten-Beiträge in der Gleitzone.

Ihre Abgaben sollen ab dem 1. 7. 2006 von 25 auf 30 % steigen/Änderung auch für Versicherten-Beiträge in der Gleitzone.

Erhebliche Kostenbelastungen dürften auf Sie als Arbeitgeber von Minijobbern zukommen. Am 22. 2. 2006 hat das Bundeskabinett den diesjährigen Bundeshaushalt beschlossen. Dabei wurde vereinbart, dass der pauschale Abgabensatz für geringfügig entlohnte Beschäftigte ab dem 1. 7. 2006 angehoben werden soll.

Sie als Arbeitgeber eines geringfügig Beschäftigten zahlen derzeit eine pauschale Abgabe in Höhe von 25 % des Arbeitsentgelts an die Minijob-Zentrale. Darin sind die Pauschalen für Kranken- und Rentenversicherung enthalten sowie eine pauschale Steuer. Und so wirkt sich die vorgesehene Änderung im Detail aus:

Pauschalabgaben für geringfügig Beschäftigte

BereichAbgabe aktuell (in %)Geplante Abgabe (in %) ab 1. 7. 2006
Krankenversicherung1113
Rentenversicherung1215
Steuer22

Keine Veränderung für Minijobs im Privathaushalt Für Minijobs in Privathaushalten ist keine Änderung geplant. Hier wird es bei den jeweils 5%igen Abgaben zur Kranken- und zur Rentenversicherung bleiben.

Auch die Beiträge der Beschäftigten in der Gleitzone erhöhen sich

Sollte es zu den Änderungen bei den Pauschalbeiträgen für geringfügig Beschäftigte kommen, hat das auch Auswirkungen auf Ihre Beitragsberechnungen für Beschäftigte, die ein Entgelt innerhalb der so genannten Gleitzone erhalten.

Ein Faktor der Berechnungsformel (= der Faktor F) ergibt sich dadurch, dass die Summe der prozentualen Abgaben (bislang 25 %) durch den durchschnittlichen Gesamtsozialversicherungsbeitragssatz des Kalenderjahres geteilt wird, in dem der Anspruch auf das Arbeitsentgelt entstanden ist.

Durch die Anhebung der Pauschalen von 25 auf 30 % ergibt sich ein neuer Faktor für die Beitragsberechnungsformel. Der Faktor F steigt dann von 0,5967 auf 0,7160.

Konsequenz: Ihr Mitarbeiter mit einem Entgelt innerhalb der Gleitzone muss dann einen um 20 % höheren Beitragsanteil als bisher tragen. Ihre Beitragsbelastung als Arbeitgeber bleibt unverändert.

Bleibt abzuwarten, ob die gemeinhin zu hörende Kritik das Gesetzgebungsverfahren noch beeinflussen wird. Wir informieren Sie, sobald es Neuerungen gibt.

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