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Ihr Mini-Jobber will keine Rentenversicherungsfreiheit - so rechnen Sie richtig

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Urlaubsvertretung

Von Günter Stein,

Eine Leserin wollte wissen: „Einer unserer Minijobber arbeitet seit dem Jahresbeginn bei uns und möchte nun rückwirkend auf die Rentenversicherungsfreiheit verzichten. Muss ich diesem Wunsch folgen und nun die gesamten Abrechnungen korrigieren?"

 

Hier die Antwort:

Nein, Sie können sogar diesem Wunsch nicht folgen. Denn der Verzicht auf die Rentenversicherungsfreiheit von Minijobbern kann grundsätzlich immer nur auf die Zukunft erfolgen und nicht rückwirkend. Erklären Sie daher Ihrem Minijobber, dass ein rückwirkender Verzicht auf die Rentenversicherungsfreiheit in seinem Fall nicht in Betracht kommt.
Vereinbaren Sie aber ab dem nächsten Abrechnungsmonat zum Monatsersten schriftlich, dass Ihr Minijobber auf die Rentenversicherungsfreiheit verzichtet. So kommt der Minijobber zu vollen Rentenversicherungsansprüchen und Sie handeln rechtlich korrekt.

 

Beachten Sie die Ausnahme:

Der rückwirkende Verzicht auf die Rentenversicherungsfreiheit ist bei Minijobbern zum Beginn einer Beschäftigung möglich. Hierbei muss Ihnen im Lohnbüro die Verzichtserklärung 14 Tage nach Aufnahme der Beschäftigung vorliegen.
Achtung:

Wichtig ist auch, dass sie mit Ihrem Mini-Jobbern eindeutige Arbeitsverträge schließen, die sie rückwirkend vor bösen Überraschungen schützen.

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