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Jugendliche als Minijobber: Das müssen Sie beachten

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Von Günter Stein,

Leserfrage: Meine beiden Söhne, 14 und 17 Jahre alt, möchten jetzt in den Ferien und danach auch stundenweise neben der Schule in meinem Betrieb arbeiten. Ich habe nichts dagegen. Aber gibt es irgendwelche Besonderheiten, die ich beachten sollte, weil die beiden noch nicht volljährig sind?

 

Antwort: Ja! Behalten Sie den Jugendschutz im Auge. Wenn Sie hier Fehler machen, kann es schnell teuer werden. Denn:
Beschäftigungen, die nicht den Vorschriften des Jugendschutzes entsprechen, werden im Falle einer Betriebsprüfung nicht anerkannt. Probleme gibt es vor allem für Jugendliche unter 15 Jahren. Und das kann nicht nur in den Ferien, sondern auch bei einer dauerhaften Beschäftigung zum Beispiel als 400-€-Minijobber schnell zu Problemen führen.
Ein Beispiel: Ihr Sohn ist 14 Jahre alt und ein echter Computer-Freak. Im Büro kümmert er sich um Datensicherung, verrichtet Kopierdienste und hält den Computer in Bezug auf Viren- und Trojanerschutz auf dem Laufenden.
Der Betriebsprüfer stellt das Alter Ihres Sohns im Rahmen der Prüfung fest. Und argumentiert wie folgt: Da er noch nicht 15 ist, liegt ein Verstoß gegen das Jugendschutzgesetz vor. Die steuerliche Anerkennung wird Ihnen damit verwehrt.

 

Achtung: Beschreiben Sie seine Tätigkeit sehr genau. Sie darf nicht „zu einfach“ sein. Denn der Lohn für eine einfache Tätigkeit wie beispielsweise Telefondienst ist steuerlich nicht abzugsfähig. Einfache Hilfen in der elterlichen Praxis gelten als Familienmithilfe und sind üblich.
Tipp: Beachten Sie deshalb die 15-Jahres-Grenze und nutzen Sie, sobald Ihr Kind diese Grenze erreicht hat, einen wasserdichten Vertrag für Angehörigenarbeitsverhältnisse, der auch einem Fremdvergleich standhält.
Ein weiteres häufiges Problem tritt auch bei älteren Jugendlichen von 15 bis 18 Jahren auf – und zwar zum Beispiel in den Sommerferien: Die Jugendlichen arbeiten zu lange. Erlaubt ist ab einem Mindestalter von 15 Jahren in den Schulferien eine maximale Arbeitszeit von 4 Wochen, bei höchstens 8 Stunden am Tag.

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