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Neue 450-€-Grenze wahrscheinlich ab 01.01.2013

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Urlaubsvertretung

Von Gerhard Schneider,

Nach den aktuellen Informationen aus Berlin hat sich die Regierungskoalition jetzt endlich auf einen Zeitpunkt zur Einführung der neuen 450-€-Grenze geeinigt: Sie soll ab 01.01.2013 gelten, so dass Ihre Minijobber ab dem Jahreswechsel mehr verdienen können. Das wäre dann die erste Anhebung der Verdienstgrenze seit 10 Jahren.

 

Weitere geplante Neuerung: Zur pauschalen Rentenversicherung von 15 %, die Sie als Arbeitgeber abführen, sollen die Minijobber selbst noch 4,6 % ihres Lohns in die Rentenkasse zahlen, um sich höhere Rentenansprüche zu verschaffen. Allerdings sollen die 450-€-Kräfte die Möglichkeit haben, auf diese Zahlung zu verzichten.
Die geplante Erhöhung der Verdienstgrenze bringt Ihnen mehr Spielraum bei der Beschäftigung von 450-€-Kräften. Möglicherweise werden wegen der besseren Verdienstmöglichkeiten auch mehr Menschen dazu bereit sein, als Minijobber zu arbeiten. Wenn Sie deshalb planen, Ihren ersten oder weitere Minijobber einzustellen, beachten Sie, dass Sie nicht jeden einstellen dürfen!

Wer 2012 nicht als Minijobber ­arbeiten darf

Nicht jeder, der möchte, darf auf 400-Euro-Basis sozialversicherungs- und steuerfrei beschäftigt werden. Nicht als Minijobber arbeiten dürfen:

  • Mitarbeiter, die schon eine Festanstellung bei Ihnen haben
  • Beschäftigte im Rahmen eines freiwilligen sozialen oder ökologischen Jahres
  • Jugendliche, die in Einrichtungen der Jugendhilfe arbeiten, sowie Behinderte in geschützten Einrichtungen oder Berufsbildungswerken
  • Beschäftigte im Rahmen einer stufenweisen Wiedereingliederung ins Erwerbsleben
  • Mitarbeiter, deren Verdienst allein wegen konjunktureller oder saisonaler Kurzarbeit unter die 400-Euro-Grenze rutscht
  • Auszubildende

 

 

Drei wenig bekannte Spar-Möglichkeiten

Auch weiterhin haben Sie die Möglichkeit, bei den 30-Prozent-Abgaben zu sparen (nicht aber bei U1, U2 und U3).

1. Möglichkeit: Der Minijobber legt Ihnen als Arbeitgeber eine Lohnsteuerkarte vor. Dann wird er nach seiner individuellen Steuerkarte besteuert. Der Vorteil: Sie sparen die zwei Prozent Pauschalabgabe für die Lohnsteuer. Verdient der Mitarbeiter jährlich insgesamt nicht mehr als den Grundfreibetrag von 8.004 Euro (Grundtabelle) bzw. 16.008 Euro (Splitting-Tabelle), ist diese Art der Besteuerung für ihn sogar günstiger!

2. Möglichkeit: Sie vereinbaren bereits im Arbeitsvertrag, dass der Arbeitnehmer die pauschale Lohnsteuer von seinem Gehalt zahlt. Auch dann sparen Sie zwei Prozent an Abgaben.

3. Möglichkeit: Sie beschäftigen privat Versicherte (z. B. Beamte). Dann entfallen die 13 Prozent zur Krankenversicherung.

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