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Was Sie im Vorstellungsgespräch mit Aushilfen und Teilzeitkräften unbedingt fragen sollten

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Von Günter Stein,

Einstellungsgespräche mit Bewerbern um Aushilfs- oder Teilzeitstellen laufen im Grunde nach den gleichen Spielregeln ab wie bei Vollzeitstellen. In der Regel ist das Gespräch aber eher kürzer. Die folgenden Fragen sollten Sie aber unbedingt zusätzlich stellen:

Zu Beginn des Gesprächs: der Anfahrtsweg

  • „Haben Sie gut zu uns gefunden? Wie würden Sie künftig zur Arbeit kommen?“

Kaum jemand nimmt für eine Aushilfs- oder Teilzeittätigkeit dauerhaft längere Anfahrten in Kauf. Bei Fahrtzeiten von 30 Minuten und mehr müssten Sie damit rechnen, dass der Bewerber die Stelle zwar zunächst annimmt, sich dann aber bald nach Alternativen umsieht.

Wenn der Bewerber arbeitslos ist

  • „Wie kam es zu Ihrer Arbeitslosigkeit?“
  • „Was haben Sie zwischenzeitlich gemacht?“
  • „Wie sind Sie auf unser Stellenangebot gestoßen?“
  • „Woran liegt es Ihrer Meinung nach, dass Sie bisher keine neue Arbeit gefunden haben?“
  • „Sind Sie förderungsberechtigt durch das Arbeitsamt?“

Ziel ist zu ergründen, wie weit der Bewerber zu seiner Arbeitslosigkeit beigetragen hat, wie er damit umgeht und ob Sie ggf. Zuschüsse vom Arbeitsamt bekommen können.

Wenn es sich um eine Frau in der Familienpause handelt

  • „Wie alt sind Ihre Kinder?“
  • „Wer sorgt für Ihre Kinder, während Sie arbeiten?“
  • „Wer kümmert sich in der Ferienzeit um Ihre Kinder oder wenn eines der Kinder krank ist?“

Die Bewerberin sollte eine praktikable Lösung für diese Situation nennen können. Denn der Urlaub wird keinesfalls ausreichen, um solche Zeiten abzudecken. Stellen Sie diese Fragen aber wirklich nur bei einer Frau, die nach der Babypause ins Berufsleben zurückkehren will und nicht pauschal bei jedem Vorstellungsgespräch. Das könnte Ihnen schnell als geschlechtsspezifische Diskriminierung ausgelegt werden!

Wenn es noch einen anderen Hauptarbeitgeber gibt

  • „Wie viele Stunden pro Woche arbeiten Sie dort?
  • „Ist diese Arbeitszeit immer gleich?“
  • „Was sagt Ihr jetziger Arbeitgeber dazu, wenn Sie auch noch bei uns arbeiten?“

So erfahren Sie, ob der Bewerber die Arbeit bei Ihnen überhaupt leisten kann. Denken Sie daran, dass ein Verstoß gegen das Arbeitszeitgesetz vorliegt, wenn der Bewerber durchschnittlich mehr als 48 Stunden/Woche arbeitet.

Wenn der Bewerber noch keine 18 Jahre alt ist

  • „Sind Ihre Eltern damit einverstanden, wenn Sie diese Beschäftigung aufnehmen?“

Die Zustimmung der Eltern ist in der Regel erforderlich, am besten schriftlich.

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