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400-Euro-Kraft und Fahrkostenerstattung: Warum Sie die Pauschalversteuerung wählen sollten

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Von Günter Stein,

Ein häufig vorkommender Praxisfall: Sie möchten einer 400-€-Kraft zusätzlich zum Lohn die Kosten für die Fahrt zur Arbeit erstatten. Schon stehen Sie vor der Frage: Müssen Sie diese Zahlung pauschal versteuern? Oder können Sie sie auch ins normale Arbeitsentgelt fließen lassen?

Die Lösung: Beide Wege sind möglich. Allerdings ist die Pauschalversteuerung in der Regel schon deshalb die günstigere Lösung, weil die Fahrtkostenerstattung dann nicht auf die 400-€-Grenze angerechnet wird. Die Mitarbeiterin behält also ihren Status als 400-€-Kraft, obwohl sie insgesamt mehr erhält.

Selbst wenn die 400-€-Grenze insgesamt nicht überschritten wird: Bei Pauschalversteuerung fallen auf die Fahrtkostenerstattung 15 % Pauschalsteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer an, aber keine Sozialabgaben.

Behandeln Sie die Fahrtkostenerstattung hingegen als Arbeitsentgelt, fallen die üblichen Pauschalabgaben an, in der Regel also 30 %. Nur wenn die 400-€-Kraft privat krankenversichert ist, reduzieren sich die Abgaben auf etwa 18 %.

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