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Aktuelle Studie: Das verdienen „leitende Angestellte

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Führungskräfte

Von Günter Stein,

Die Managementberatung Kienbaum hat in einer aktuellen Vergütungsstudie die Gehälter von Führungskräften untersucht.

Das Ergebnis: Knapp die Hälfte aller Führungskräfte verdient zwischen 50.000 und 100.000 €. 37 % verdienen zwischen 100.000 und 150.000 €,12 % werden mit mehr als 150.000 € für ihre Arbeit entlohnt.

Je größer Ihr Unternehmen, desto höher ist Ihr Gehalt. Mit durchschnittlichen 171.000 € verdient eine Führungskraft der 1. Ebene eines großen Unternehmens (mehr als 5.000 Mitarbeiter) jährlich fast das Doppelte ihrer Kollegen (91.000 €) in kleinen Gesellschaften (bis zu 50 Beschäftigten). Ebenso entscheidend ist die Ertragslage. Ertragstarke Unternehmen bezahlen ihre Führungskräfte besser als ertragschwache. Die jeweiligen Differenzen hängen wiederum stark von der Unternehmensgröße ab. In einem kleinen Unternehmen mit bis ca.20 Mio. € Umsatz erhält ein leitender Angestellter auf 1.Ebene bei unterdurchschnittlicher Ertragslage 92.000 €. Bei überdurchschnittlicher Ertragslage kann er sein Gehalt auf bis zu 98.000 € steigern. Der Kollege in vergleichbarer Position in einem Großunternehmen (ca. 1 Mrd. € Umsatz), kommt in guten Zeiten auf 163.000 €, in schlechten nur auf 138.000 €.

Folgende Ziele verfolgen die Unternehmen mit der Festlegung der Vergütung:

  • 86 % der Unternehmen wollen mit der Vergütung die Leistungs- und Erfolgsorientierung ihrer Führungskräfte verstärken.
  • 66 % der Unternehmen versuchen, über die Vergütung so genanntes Schlüsselpersonal langfristig an sich zu binden.
  • 60 % wollen mit der Vergütung motivieren.
  • Nur 16 % wollen über die Vergütung ihrer Führungskräfte die „Kosteneffizienz“ des Unternehmens erhöhen.

Wenn Sie sehr gut ausgebildet sind, haben Sie bessere Gehaltschancen. 72 % der Führungskräfte der 1. Ebene und 55 % der 2. Ebene sind Absolventen von Hoch- oder Fachhochschulen. Das Qualifikationsniveau steigt in der Regel mit der Stellung der Führungskräfte in der Unternehmenshierarchie. Dabei stehen Unternehmensgröße und Ausbildungsqualifikation in einem deutlichen Zusammenhang: Mit steigender Unternehmensgröße nimmt die Verbreitung von Universitätsabsolventen deutlich zu. Darunter bilden Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler mit 36 % sowie Ingenieure mit 29 % seit Jahren die stärksten Gruppen.

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